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Ich wende mich nun zu Tab. XX- auf welcher eine Auswahl von Schlöfsern,Beschlägen u. d. g. sämmtlich in halbnatürlicher Gröfse, abgebildet ist; siebieten das Wohlerhaltendste dieser Art aus der Sammlung dar. Fig. i. a.zeigt die Ansicht eines Schubriegelschlofses, welches, wie die Krümmungder umgeschlagenen Nägel Fig. i. b. bekundet, auf einer höchstens l 11 starkenDiele befestigt war, und daher zu einer einfachen nicht besonders starkeneinflüglichten Thüre gehörte, die nur von einer Seite verschliefsbar sein konnte.Es unterscheidet sich von den heut zu Tage am meisten im Gebrauche be-findlichen Schlöfsern wesentlich dadurch, dafs der vom Schlofse getrennteSchubriegel, durch den im Schlofse angebrachten Mechanismus, und insbesonderedurch den darin vorhandenen Schlofsriegel, an das Schlofs geschlofsen wird,wogegen bei den neuem Schlöfsern durch das Heraufschieben des Schlofsrie-gels selbst, der Verschhifs der Thür allein bewirkt wird. Bei letzterer Schlöfser-Art ist der Verschlufs meistens bedeckt und einfacher; hier aber durch denfreiliegenden Schubriegel ganz offen. Er mufste in eine am Thürgestell ange-brachte Krampe eingeschoben werden, und lauft beweglich in zwei Krampenhin und her. Diese waren durch die Thürdicke getrieben, umgeschlagenund dienten zu seiner Befestigung. Am Schubriegel selbst, befinden sich einhalbkreisförmiger, beweglicher Ring, in den man einen Finger bringen kann,um den Arm des Riegels bequemer aufzuheben oder einzudrücken, auch rück-wärts und vorwärts zu schieben. Diese Bequemlichkeit findet man sehr selten;zuweilen ist das Schlufseisen blos etwas umgebogen. In alten Kirchen aus demMittelalter kommen Schlöfser mit solcher Vorrichtung hin und wieder nochvor, doch sind diese dann viel gröfser, von deutscher Einrichtung und auchmit dergleichen Schlüfseln versehen. Aehnliches findet man auch bei denSchlöfsern mancher Reisekoffer neuerer Zeit, wobei jedoch statt des Schub-riegels nur ein Ueberfall ist. Uebrigens sind in Victoria von ähnlichen Schlöfsern,noch mehrere Schlofskasten von sehr bedeutender Gröfse, ausgegraben; schade,dafs denselben die innere Einrichtung gänzlich fehlt. Der Schlüfsel zu dem