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ist 2. 111 dick. Auf der einen Seite ist sie mit der vollkommnen Einmündungs-Einrichtung versehen; ein kleines Stück Fortsetzung lag dabei.
Seite 57 sprach ich von den grofsen Klumpen zusammengeschmolzenenBleies, welches wahrscheinlich darauf schliefsen läfst, dafs die Dächer der Haupt-gebäude mit diesem Metall gedeckt gewesen sein mögen. Ferner fanden sicheine ziemliche Anzahl kleinerer Kugeln vor, von r" bis 8"' Durchmefser, welchenicht gegofsen sind, sondern durch den Hammer ihre runde Gestalt erhaltenhaben; diese Kugeln wiegen von 4 bis 9 Loth.
e. Gegenstände aus Eisen.
Besonders merkwürdig ist die Ausgrabung in Victoria durch das Auffindensehr verschiedenartigen Eisengeräthes, für die mannigfaltigsten Zwecke und Be-dürfnifse bestimmt. Wir sehen hier Instrumente des häuslichen Bedarfs, derHandwerker, des Krieges, der Militair-Polizei und des religiösen Kultus.
Bei den meisten Ausgrabungen, welche ich unternommen und geleitethabe, fand sich gewöhnlich das Eisengeräthe in einem solchen verrostetenZustande', dafs Zweck und Construction des Aufgefundenen nicht mehr zubestimmen waren; hier ist es anders. Zwar ebenfalls stark verrostet und zumTheil vom Rost aufgetrieben, kommen aber doch die meisten Gegenstände invielfachen Exemplaren vor; man hatte also eine Auswahl und konnte die best-erhaltenen Gegenstände oder mehrere ßich ergänzende Stücke in die Sammlungeinlegen. Es wird daher den Eisengeräthen die aufmerksamste Beachtunggewidmet werden, damit ein genügender Vergleich mit unsern heute zu Tageüblichen Geräthschaften angestellt und die Verbindung und Entwicklung deralten Einrichtungen mit den neuern durch eine Reihe zwischen liegenderVeränderungen nachgewiesen werden kann.
Das Ausgezeichnete dieser römischen Eisensachen habe ich auf Tab. XX.XXI. XXII. XXIII. XXIV. und XXV. in ihrem gegenwärtigen Zustande treu-lich nachbilden lafsen, und verdanke viele der aufklärendsten Notizen und
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