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auch dem Merkur dargebracht. St. Athanasius sagt, solche geheiligte Theiledes menschlichen Körpers wurden wie die einzelnen Götter verehrt. DasOpfern einzelner Theile des menschlichen Körpers — besonders bei Krank-heiten — an Heilige der christlichen Kirche hat sich noch bis zum heutigenTage erhalten.
Vielleicht mag dieser Fufs aus Silberblech, mit der oben vorherbeschrie-beiien Silberplatte in seiner Bedeutung, in Beziehung zu bringen sein.
Die Bestimmung des Zwecks der auf Tab. XVIII. Fig. 22. in natürlicherGröfse abgebildeten Figur vermag ich nicht zu ermitteln. Dieses Instrumentwiegt i|£ Loth und ist aus sehr geringhaltigem Silber. Der bei a. durchge-hende Nagel mag am wahrscheinlichsten einen Riemen festgehalten haben;die eine der Seiten, welche diese Niethe verbindet, hat noch ihre ehemaligeElasticität.
Auf Tab. XIX. sind einige Ringe in natürlicher Gröfse dargestellt. Als:Fig. 7. a. b. eine recht gut gearbeitete, mehrfach verschlungene Schlange, diesich in den Schwanz beifst- auch wohl hier schon das Sinnbild der Ewigkeit.In den sehr tief eingearbeiteten Augen haben wohl ursprünglich kleine Steinegesefsen; oder sollten auch hier, wie es bei Figuren aus Bronze der Fall ist^die Augen von Silber gewesen sein? Der Ring wiegt ts Loth, ist mafsiv undvon dem feinsten Golde. Fig. 8« a. b. stark vergoldeter Ring aus Gufseisen; dasGold scheint auf, jetzt freilich ganz durchfrefsene, Emaille gelegt gewesen zu sein.Der Ring ist sehr mafsiv, in keinem Verhältnifs zu dem Finger woraufer gezogen werden konnte und wiegt if Loth. Einem glatten, mattblauenGlasflufse dient er zur Einfafsung. Fig. 12. a. b. Der Ring ist von Bronzemit eingelegten Streifen aus Gold, die den ganzen R.eif verzieren; so siehtman auch ein aus Gold eingelegtes förmliches Wappenschild mit gebroche-nem Querbalken, welcher den Schild in drei Felder theilt; in dem unterstenderselben befindet sich ein sechseckiger Stern. Der Balken bildet übrigens mitder obern Seite ein dem K ähnliches Zeichen, welches auch als Verzierung