Pia Fidelis (XXII.) hat den Stempel gemacht, woraus sich also ergebe, dafsdiese hier gelegen und gearbeitet habe."
Fig. 22. zeigt noch einen Stempel, wo abermals das Zahlzeichen der Legionfehlt und nach LEg. sofort die Beinamen kommen; hier also, ist die vorherigeErklärung richtig, Pia Fidelis Centuria Cohortis RP. Ob in Fig. 19. vielleichtLegio Minervia, die Erste, oder Legio Macedonia, die fünfte Legion zu lesensein könne, lafse ich dahin gestellt sein.
Aufser diesen vorerwähnten Backsteinen fanden sich ferner noch Hohl-ziegel i l 1" lang, pyramidalisch, oben 6" 6'" breit, unten 5" 3 /y/ breit, 3"3'" tief, 1" oben und 9'" unten dick, deren Oberflächen feingereift sind, wieauf Tab. V. Fig. 6 a., 9 a. zu sehen ist.
Dachziegel, auch Grabziegel 1' 4" l an g> n'' 9'" breit; der vor-stehende Rand zu beiden langen Seiten ist 2" 3'" hoch; i'1 ist der Ziegel dick.Bei dem Aufschnitt oben an dem Ziegel, wo sich der Zweite auflegt, ist er dage-gen nur 9/" dick. Diese Ziegel scheinen ein rundes Dach bedeckt zu haben,weil sie rund gebogen sind. In Form ganz gleiche Ziegel fanden sich auchvon i' 8" Länge.
Wasserleitungsröhren aus Thon, vortrefflich gebrannt, 1' 9" 6 111Länge, wovon 9'" in die nächstfolgende Röhre einreichen. Die grofse Mün-dung ist theils rund, theils oval, 4" 5'" im gröfsten, 3" 6"' im kleinstenDurchmefser; die kleinere Mündung erscheint stets rund; die Mafse ist 6'"dick. An der kleinern Mündung ist ein schlangenförmiger Einschnitt, der umdie ganze Röhre geht. Diese Wafserleitungsröhren sind theils schwarz, theilshochroth gebrannt.
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Ich wende mich nun zu den einzelnen Alterthumlschä'tzen, welche imBezirk des Kastells gefunden worden, an denen man am deutlichsten den Grad
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