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2, [Text] (1826) Römische Alterthümer in und um Neuwied am Rhein : mit Grundrissen, Aufrissen und Durchschnitten des daselbst ausgegrabenen Kastells, und Darstellungen der darin gefundenen Gegenstände
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die Abbildungen in dem Recueil etc. und bei Minola etc. übergegangen. Auchhat man immerfort bei den fernem Nachforschungen und Aufzeichnungen amOrt, nach Hoffmanns Tode, sich dieser verfehlten Bezeichnung mit allen übrigenLokalitäten im Kastell bedient, und vermehrte dadurch immer mehr die Ver-wirrung in der wahren Lage des am Ort Aufgefundenen. Dieses hatte deneifrigen Entdecker schon viele Jahre vor seinem Tode, ohne Zweifel an derHerausgabe vollständigerer Entwürfe vom Kastell, und von manchem neu hin-zugekommenen, wie z. B. seines Praetoriums (Mittelbau) gehindert. In dennachgelafsenen Papieren Hoffmanns findet sich notirt: 4 K. 3 0 3 1 (Vier Mefs-ketten, drei Ruthen, drei Fufs Neuwiedisch Maafs = 345 rh. Fufs und 563röm. Fufs) für diegerade Linie mit dem Bade" (soll heifsen: an unsermGebäude Richtung der Südseite defselben nach Westen, an der westlichenRingmauer, Abstand bis zu der Ecke derselben). Diese Mefsung, wobei schonin Betracht kommt, dafs die Ringmauer des Kastells keine scharfe und wirk-liche Ecke, sondern die Abrundung hat, gab nun eine Ruthe und drei Fufszu viel,- wahrscheinlich hatte er, als er an der Ringmauer mafs, sich die ge-dachte Richtung des Gebäudes abstecken lafsen, wobei aus Versehen (wie erderen selbst mehrere bemerkt) der eine Stab an die äufsere, der andere aberan die innere Ecke derselben Mauer gesteckt, und diese schräge Richtungverlängert wurde: wonach denn an der Ringmauer gerade dieses Maafs zu-trifft; oder er hatte obige Linie aus irgend einem Grund, um soviel als dievorhandene Differenz beträgt, von der wirklichen Seite des Gebäudes parallelabgesteckt, und diesen Zusatz nach der Mefsung oder bei der weitern Anzeich-nung der Linie wieder abzuziehen vergefsen. Ebenso ging es ihm mit Zu-setzen und nicht Abziehen, als er die Entfernung derselben Ecke von derRingmauer nach Osten vermafs. Hierbei hatte er von der Porta praetoriaherunter, eine Parallellinie mit dem Gebäude abgesteckt, und sowohl von derPorta principalis dextra bis zu dieser Linie, als auch von da, bis zur Portaprincipalis sinistra, als Suplement zur ganzen Breite des Kastells gemefsen,