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und noch später herstammenden, gleichfalls hier gefundenen Sachen nur alsBelege dieser Ausgrabung anzusehen.
Aufser den römischen Gufsmauern und sonstigen Baumaterialien gehörenzu den unbezweifelt ächten, hier vorgefundenen Anticaglien, die Scherben vonterra cotta, Gefäfsstücke aus grobem Thon; so wie die sehr grofse Mafse ver-brannten Getraides, welches in Schichten von 5 bis 9 Zoll Dicke, an einigenStellen sogar mehrere Fufs hoch lag; es war Roggen, Gerste, meistens aberWeizen, wahrscheinlich also ein Getraide - Magazin gewesen. Die Mengegrofser Stücke tropfsteinartig geschmolzenen Bleies, die sich in dem Getraidevorfanden, könnten zu der Vermuthung führen, der Thurm sei mit Bleiplattengedeckt gewesen.
Ferner lagen hier mehrere interefsante sehr grofse Hirschgeweihe, zumTheil vorsichtig ab- und angesägt, auffallend grofse Hauer vorn Eber, ähnlichdem, was man in Victoria vorgefunden hatte und später beschrieben werden soll.Es wäre wünschenswerth, wenn dieses ganze Bauwerk völlig aufgedecktund bis auf den Grund untersucht würde; Wichtiges käme vielleicht noch zumVorschein. So stiefs z. B. Hoffmann im innern Raum des Thurms, an dervordem Mauer, in 6 Fufs Tiefe, auf einen schmalen Kanal, welcher längst derganzen Mauer fortzulaufen schien. Hoffmann glaubte eine Wafserleitung darinzu sehen; ferner eine förmliche gedeckte Röhrenleitung, oben mit Mörtelgemauert, welche fast in der Mitte des Thurms liegt und paralell mit derobern und untern Mauer streicht. In 8 Fufs Tiefe standen an der innernMauerseite, gleich einem rund umherlaufenden Kranze, schwere, grofse Tuff-stein Quadern.
Diese vorläufigen, vom verewigten Fürsten von Hardenberg angeordnetenUntersuchungen, sind wohl immer hinreichend, den Wunsch nach weiternNachforschungen an diesem Orte zu erwecken.
In dem auf der linken Rheinseite gegenüber liegenden Dorfe Kalten-Engerserinnern sich — wie Hoffmann anführt — alte Leute, ähnliches grofses Gufs-