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7,1 (1886) Reinlichkeit - Schiller
Entstehung
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Reiscunterstüymig.

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ob die dortige Einrichtung, um das pflanzliche und tierische Leben der Tiefsee zu er-forschen, alle, auch die weitest gehenden Ansprüche befriedige, so hat sich der Gründerdieses Musensitzes damit doch noch nicht begnügt, sondern eben jetzt geht er darauf aus,die Herrschaft der Wissenschaft über das ganze Mittelmeer auszudehnen und zu diesergroßartigen Aufgabe einen eigenen Dampfer, einen der Wissenschaft geweihten, schwimmen-den Arbeitssaal zur Verfügung zu stellen. Die Mittel dazu will er und, wie nicht zuzweifeln ist, wird er von Deutschland erhalten.Ich höre, Sie wollen einen neuenArgonautenzug unternehmen," sagte Se. Kgl. Hoheit der deutsche Kronprinz zu Prof. I)r.Dohrn bei einem Besuche, den er ihm machen durfte.Ja", antwortete Dohrn,mirfehlt leider noch die Argo." In kurzem wird sie bereit stehen, die Helden der Wissen-schaft aufzunehmen, um die Geheimnisse des Meeres, sowohl in seiner Oberfläche alsin seiner Tiese aufzuspüren, und dem Auge und Messer des Forschers zu unterbreiten.Wie Deutschland das Schiff stellt, so wird Italien die Bemannung übernehmen.

Die Kosten für ein so großartiges und soviel Arbeit erforderndes Unternehmenwerden teils durch den Besuch des mit der Anstalt verbundenen Aquariums, teils durchfreiwillige Beiträge, teils durch fortlaufende jährliche Unterstützungen von seiten des ita-lienischen Staats, namentlich aber der deutschen Staaten aufgebracht.

Italien hat nach dem Berichte der zoologischen Station von dem Jahre 1878vier, die preußische Regierung drei, die bayerische, württembergische, badische je einen Tischfür ihre Landesangehörigen gemietet, und die Kosten dafür, nämlich 1500 Mk. füreinen Tisch im laufenden Etat eingestellt; ebenso haben sich Hessen-Darmstadt und Ham-burg zur Miete eines Tisches zusammengethan; das Kgl. sächsische Hausministeriumhat seinen Vertrag verlängert. Die Schweizer Naturforscherversammlung, die hollän-dische Regierung, die Universitäten Cambridge und Straßburg sowie die British Asso-ciation stehen noch fortwährend im Besitz ihrer Tische. Ebenso ist für die bedeutendenUnterstützungen, welche die Berliner Akademie der Wissenschaften und die Stadt Neapeldem Institute gewährten, diesen für immer ein Platz zur Verfügung gestellt.

Es dürfte am Platze sein, hier das Formular einzufügen, welches den Verträgenzwischen Prof. I)r. Ä. Dohrn im Namen der zoologischen Station und den Regie-rungen der einzelnen Staaten zu Grunde liegt.

H I. Or. A. Dohrn stellt der .... Regierung in den Laboratorien der vonihm gegründeten zoologischen Station zu Neapel einen Arbeitstisch für die Zeit vomJahr 18 . . bis znm Jahr 18 . . unter den nachstehenden näheren Bestimmungen undgegen die in § II angegebene Mietentschädigung zur Verfügung.

a. Die Arbeitstische müssen nach achttägig vorangegangener Anmeldung eines vonder ... . Regierung zur Benutzung desselben nach Neapel gesandten Gelehrten voll-ständig ausgerüstet diesem Gelehrten zur Disposition gestellt werden.

Zur Ausrüstung gehören: Tie hauptsächlichsten Neagentien. Tie zur anatomischenwie mikroskopischen Technik gehörigen Instrumente und Glaswaren. Die Zeichen- undTuschutensilien. Selten notwendige Instrumente sind zu allgemeinem Gebrauch immervorrätig. Dagegen die optischen Instrumente hat jeder selbst mitzubringen, schon darum,weil er an ihren Gebrauch bereits gewöhnt ist.

d. Jedem Arbeitstisch wird eine Anzahl von Arbeits- und Versuchsaquarien mitströmendem Seewasser zngeteilt, welche von deni jeweiligen Inhaber des Tisches zu Be-obachtungen und Züchtungen benutzt werden können.

o. Das zu den Studien erforderliche Material an Seetieren wird von der Ver-waltung der Station beschafft und während der Untersuchung nach Möglichkeit fort-dauernd ersetzt, sowie auch dafür Sorge getragen werden wird, daß den Inhabern derTische zur Fortsetzung angefangener Untersuchungen wohlkonservierte Exemplare in dieHeimat mitgegeben werden können, nach Maßgabe der Seltenheit und der gleichberech-tigten Ansprüche anderer.