G )°( G rist es/ daß derselbige unterschiedlich gewesen/ indem eine grosseAnzahl der Clöster vorhanden/ und das Lob GOtteö immer-dar zu singen bey ihnen gebräuchlich war; So kan man auchnicht wohl wissen/ ob ihr Ursprung von den Griechen/ oderaber von den Lateinern herkomme. Der heilige Lernkarclusim Leben des Heil. Kial.rckiss sagt / daß in etlichen Clösterndie Zahl der Geistlichen so groß war/daß auch nicht einen Au-genblick lang/ so wohl bey Tag/ auch bey der Nacht/ der gött-liche Lob-Gesang unterbrochen worden. Jedoch ist einer oderder andere/ so da bekräffeiget/ daß etliche dieser GriechischenClofter-.Iunqfrauen ein grünes Kleid/mit einem rothen Creutzgezieret/ und einen Mantel oderCappam von einer andernFarbe getragen/ das Haupt aber mit einem schwartzen Weihelbedeckt haben.
Von diesen Closter-Jungfrauen thut Meldung n/^/>L.//6.//. c-r/>. //^. /cl. vom Leben
am LH. Tag ////?. L/-
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70«?/// im Wort
II.
Eine Lloster-Jungstalt der steten Anbetung deshochwürdigen Sacramentö deö ^lltars.
^iLSdiegottseelige^nnaausOesterreich/KöniginvonFranck-^»reich/ und Mutter LuäovicideSXl^. der gottlosen Men-schen Verachtung des Hochwürdigen Sacraments waraahm/entschlösse sie sich eine Versammlung der Closter-Jungfrauenaufzurichten/ deren Amt seyn solte/ dasselbige stets mrt einembesondern Gottesdienst zu verehren/ damit sie auf solche Weise/so viel immer möglich/ das Unrecht/welches GOtt dem HCrrnangethan wurde/ wieder in etwas ersetzten. Zu welchem Endesie von denen Closter Jungfrauen aus dem Orden 8r. Neneä!-Üi die Mutter cmkarinsm von Bar/ sonst die l^ärlnläis vomHeil. Sacramenr genannt/ erwählet/ welche dazumal denen
r Nonnen