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5 (1866) Nachhülfecurse - Philologenverein
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Oesterreich.

Mittel ausgewiesen hatten ^), so ließ die Regierung zwar das Bestehen aller übrigenunangetastet, erklärte aber auch, daß sie binnen eines gewissen Termins das Werkihrer Neugestaltung zu beendigen oder den Namen von Gymnasien abzulegen hätten.Im 1.1855 beendeten nur noch die vollständigen Gymnasien augsburgischer Confessio»zu Oedenburg und Eperies, die reformirten zu Debreczin (vollständig) und Szigeth(vierclassig) ihre Umgestaltung; im I. 1856 folgte das vollständige augsburgischeGymnasium in Käsmark, im I. 1857 jenes von Rosenau und die reformirten vonKecskemot (vollständig) und Kis-Kun-Halas (vierclassig). Mit dem 1.1857 trat aberauch die Weisung in Kraft, daß alle anderen evangelischen Gymnasien diesen Namenabzulegen hätten, und nur mit Rücksicht auf eine demnächst anzuhoffende Neugestaltungwurden die Untergymnasien augsburgischer Confession zu Pest, Gyönk, Leutschau,Jglä und Neu-VerbLsz und das vollständige zu Szarvas, die Untergymnasien helveti-scher Confession zu Kis-Uj-Szällas, Kun-Szt.-Miklös, Csurgo und SzathmLr, und dievollständigen zu Miskolcz, Papa und SLros-Patak, endlich die sechsclassige gemeinsameAnstalt beider Konfessionen zu Rima-Szombat im Besitze jenes Namens gelassen, jedochdes Oeffentlichkeitsrechts verlustig erklärt. Auch blieb den übrigen Anstalten die Mög-lichkeit, durch eine Reorganisation wieder in den Kreis der Gymnasien einzutreten.

Da auch dem Neusatzer griechisch-orientalischen Gymnasium das Oeffentlichkeits-recht entzogen wurde, so besaßen das Oeffentlichkeitsrecht im I. 1859:

katholische

Luaugclische

comm..

Gymnasien

Staats-

erzbisltk.und Stif-

Ordens-

runas-

A. <5.

H. C

Ghi»nas>cu

im Pest-Ofener Verwaltnngsgebiet.

1

i

ii

—

4

„ Ocdenburger „ .

—

2

9

2

—

„ Preßburqer „ ......

3

1

4

—

—

„ Kaschaner „ .

3

—

4

3

7

„ Großwardeiner „ ......

1

2

4

—

7

in der serb. Wojwodschaft und dem Temeser Banat

—

2

3

—

—

„ Kroatien und Slavonien.

5

—

1

—

—

Bezüglich der siebenbürgischen Gymnasien wurde keine definitive Verfügunggetroffen, so daß nebst dem als Mutteranstalt eingerichteten Staatsgymnasium in Her-mannstadt das Piaristengymnasium in Klausenburg, 5 von Weltgeistlichen versehene

y Doch waren die Opfer, welche bis dahin auch schon von anderen Gemeinden für ihreGymnasien gebracht wurden, nicht unbedeutend. Wenn man die Jahresleistungen capitalisirt,so waren für jene beiden Gymnasien 235,000 fl. aufgewendet worden. Allein ebenso erhieltendie reformirten vollständigen Gymnasien von Kecskemöt und Miskolcz eine Aufbesserung vonnahezu 90,000 fl. und 70,000 fl., jene von Säros-Patak und Szigeth 50,000 und 22,000 fl,,das vierclassige von Kis-Kun-Halas ans dem Ertrage zweier Puszten 62,000 fl,, jene zu Äis-Uj-Szälläs fast 40,000 fl,, die vollständigen Gymnasien Augsburger Confession zu Rosenau, Epe-ries, Käsmark und Leutschau zusammen über 7 50,000 fl,, das beiden Confesstonen angehörigevon Rima-Szombat, mit welchem jene zu Gömör und Osgyan vereinigt wurden, 40,000 fl,

) Von diesen 36 Gymnasien besaßen die Piaristen (mit dem neu errichteten Groß-Beckereker)17, die Benedictiner 6, die Cisterzienser 2, die Prämonstratenser 5, die Franciscaner 6. DenPiaristen war auch das Communalgymnasinm in Szegedin, den Franciscanern in Arad anver-traut. Hingegen erloschen die Gymnasien zuPriwitz, Rosenberg, Pndlein und Zeben, die sodoiusgrammntiens zu St.Georgen, Karpfen und Brics; Ofen und Schemnitz giengen in weltliche Händeüber. Ebenso geschah es mit dein Benedictiner-Gymnasium zu Preßburg, während das Tirnauergleich dem Cisterzienser-Gymnasinm zu Fnnfkirchen an Weltgeistliche kam. Die Prämonstratenserverloren Kaschan und Leutschau und übernahmen das Gymnasium zu Eperies von den Francis-cauern, deren Anstalten zu Mohacs, Skalitz, Silcin, Kremnitz, Bartfeld erloschen, während diezu Neusohl und Baja in weltliche Hände übergiengen.