Wieder bei Mutter» unterkrieche».
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voraus als bei der niederdeutschen, dann haben sie ganzrecht, wenn sie nach den vier Jahren — wie heißt esin dem Märchen? — von dem Manne, der über Landgehen wollte und, nachdem er vors Dorf gekommen ist,findet er es kalt und windig, und er kehrt um und kriechtwieder bei Muttern unter. (Heiterkeit.) Das ist das,was Sie dem deutschen Volke als Prognostikon in seinenkolonialen Bestrebungen aufstellen.
Aber ich kann da nur mit Genugthuung meine Sicher-heit aüssprechen, daß die große Majorität des Reichstagsvom deutschen Volk und seiner Beharrlichkeit und seinenBestrebungen — seinen nationalen — eine höhere und,ich meine, bessere Meinung hat als die Minderheit, dieuns gegenübersteht. (Bravo!)
Abg. Richter kam seinem Parteigenossen Bamberger zu Hilfe,lieber den Wert Südwestafrikas sprach er sich ebenso pessimistischaus. Die Goldgräberei daselbst würde nur lohnen, wenn die Erzedurch Stampfwerke bearbeitet werden könnten, wozu es aber anWasser und Kohle fehle. Ganz außer Zweifel stehe, daß der Ver-trag der deutschen Gesellschaft mit Kamaherero rechtsgiltig sei, dochscheine sich der Häuptling dabei frühere Uebertragungen, wie sienun Lewis für sich behaupte, Vorbehalten zu haben. Uebrigenssei der Reichskanzler in dieser Frage wohl nicht genügend unter-richtet; denn selbst der Zettel, den er vorgelesen, enthalte nur all-bekannte Geschichten aus dem vorigen Frühjahr. Ein Parlament,das auf das Recht der Anfrage gegenüber neuen Geldforderungenverzichte, sei nicht wert zu bestehen. Woher nun plötzlich diesererregte, häßliche Ton in der Debatte, dieser ewige Vorwurf desMangels an Vaterlandsliebe auf seiten der Opposition? Es sei jaerklärlich, daß der Reichskanzler nach manchen Vorgängen in derletzten Zeit sich in gewisser Erregung befinde — eine boshafteAnspielung des Redners auf den Ausgang des Prozesses Geffckenund den Streit mit Sir Robert Morier —; auch möge es ihm,dem großen, mächtigen Manne, der meist nur mit Untergebenen zuverkehren pflege, nachgerade ungewohnt sein, in parlamentarischer