Zanzibar; Lompovz.
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mann auf die Uebergriffe der mit Monopolprivilegien ausgestattetenUoz-at i^iKsr voinpan^ nach der Seite von Kamerun und besondersnach der von Lagos hin aufmerksam. Er bat das AuswärtigeAmt, diesem Treiben, wodurch neben deutschen auch britische Kauf-leute geschädigt würden, auf diplomatischem Wege wehren zu helfen.Der Reichskanzler versetzte darauf:
Ich würde mich freuen, wenn der Herr Vorrednerein Mitglied des englischen Parlaments veranlassen könnte,dort dieselbe Rede zu halten. Denn ich glaube, daßsehr viele englische Interessen mit den unsrigen, die unterdem Verhalten der kolonialen Behörden und der l^igsrOompauz- leiden, Hand in Hand gehen und sympathisieren.Für das Auswärtige Amt fehlt aber jede sichere Hand-habe, in die inneren Angelegenheiten der englischenKolonialverwaltung und -Gesetzgebung einzugreifen. Wirhaben unsere Interessengebiete durch Verträge und Noteil-austausch dort in der kameruner Gegend ebenso wie imSüdwesten von Afrika zu sondern gesucht. Diese theo-retischen Linien festzuhalteu, ist an sich schon schwer, wiedie neuerlichen Vorgänge in den südwestlichen Gegendenvon Afrika zeigen; die Kontrole der eigenen Regierungüber ihre dort vorgehenden Unterthanen ist nicht immerso leicht, wie wir das in einem kontinentalen und ge-ordneten Staatswesen gewohnt sind. Aber ein bestimmtesVerlangen an die englische Regierung zu stellen, dazufehlt uns die vertragsmäßige Berechtigung; sie bewegtsich nach ihren eigenen, parlamentarischen und wirt-schaftlichen Interessen der ^iZor Omnpauz- und demdortigen Handel gegenüber, soweit die englische Interessen-sphäre mit unserer Zustimmung abgegrenzt ist. Wirwürden, wenn wir eine Einmischung in diese inneregroßbritannische Angelegenheit versuchen wollten, dadurch