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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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Die Neichstagssession von 188788.

schweren Schickungen, welche der von uns geschiedene st.Herr in Seinem Hause noch erlebt hat, es zwei That- ^sachen waren, welche ihn mit Befriedigung und Trost Lerfüllten. Die eine war die, daß die Leiden Seines ?einzigen Sohnes und Nachfolgers, unseres jetzigen i

regierenden Herrn, die ganze Welt nicht nur Deutsch- s

land, sondern alle Weltteile, kann man sagen; ich habenoch heute ein Telegramm aus New-Aork in dieser Be-ziehung erhalten mit einer Teilnahme erfüllt haben,die beweist, welches Vertrauen sich die Dynastie desdeutschen Kaiserhauses bei allen Nationen erworben hat.

Es ist dies ein Erbteil, kann ich wohl sagen, welchesdes Kaisers lange Regierung dem deutschen Volke hinter-lüßt. Das Vertrauen, das die Dynastie erworben hat,wird sich auf die Nation übertragen trotz allem, wasdagegen versucht wird.

Die zweite Thatsache, in der Seine Majestät einenTrost in manchen schweren Schickungen empfand, wardie, daß der Kaiser auf die Entwickelung Seiner Haupt-lebensaufgabe, der Herstellung und Konsolidierung der !

Nationalität des Volkes, dem Er als deutscher Fürst ^

angehört hatte, daß der Kaiser aus die Entwickelung,welche die Lösung dieser Aufgabe inzwischen genommen 'hatte, mit einer Befriedigung zurückblickte, welche denAbend Seines Lebens verschönt und beleuchtet hat. Estrug dazu namentlich in den letzten Wochen die That-sache bei, daß mit einer seltenen Einstimmigkeit allerDynastien, aller verbündeten Regierungen, aller Stämmein Deutschland, aller Abteilungen des Reichstags das-jenige beschlossen wurde, was für die Sicherstellung derZukunft des Deutschen Reichs auf jede Gefahr hin, dieuns bedrohen könnte, als Bedürfnis von den verbündeten