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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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Kaiser Wilhelms Vermächtnis.

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Negierungen empfunden wurde. Diese Wahrnehmunghat Seine Majestät mit großem Tröste erfüllt, und nochin der letzten Beziehung, die ich zu meinem dahin-geschiedenen Herrn gehabt habe es war gestern,hat Er darauf Bezug genommen, wie Ihn dieser Beweisder Einheit der gesamten deutschen Nation, wie er durchdie Volksvertretung hier verkündet worden ist, gestärktund erfreut hat-

Ich glaube, meine Herren, es wird für Sie alleerwünscht sein, dieses Zeugnis, das ich aus eigenerWahrnehmung für die letzten Stimmungen unseresdahingeschiedenen Herrn ablegen kann, mit in Ihre Hei-mat zu nehmen, weil jeder einzelne von Ihnen einenAnteil an dem Verdienste hat, welches dem zu Grundeliegt.

Meine Herren, die heldenmütige Tapferkeit/ dasnationale hochgespannte Ehrgefühl und vor allen Dingendie treue, arbeitsame Pflichterfüllung im Dienste desVaterlandes und die Liebe zum Vaterlande, die inunserem dahingeschiedenen Herrn verkörpert waren, mögensie ein unzerstörbares Erbteil unserer Nation sein, welchesder aus unserer Mitte geschiedene Kaiser uns hinterlassenhat! Das hoffe ich zu Gott, daß dieses Erbteil vonallen, die wir an den Geschäften unseres Vaterlandesmitzuwirkeu haben, in Krieg und in Frieden, in Helden-mut, in Hingebung, in Arbeitsamkeit, in Pflichttreuetreu bewahrt bleibe.

Mit kurzen Worten schloß darauf der Präsident die Sitzung.