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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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174 Die Reichstagssession von 1887—88.

war es von Berlin bis Köln, so war es hier in Berlin.Die Wogen der Volkszustimmung trugen uns in denKrieg hinein, mir hätten wollen mögen oder nicht. Somuß es auch sein, wenn eine Volkskraft wie die unserezur vollen Geltung kommen soll. Es wird aber sehrschwer sein, den Provinzen, den Bundesstaaten und ihrenBevölkerungen das klar zu machen: der Krieg ist unver-meidlich, er muß sein. Man wird fragen: Ja, seid Ihrdenn dessen so sicher? wer weiß? Kurz, wenu wir schließ-lich zum Angriff kommen, so wird das ganze Gewichtder Imponderabilien, die viel schwerer wiegen als diemateriellen Gewichte, auf der Seite unserer Gegner sein,die wir angegriffen haben. Das „heilige Rußland" wirdentrüstet sein über den Angriff. Frankreich wird bis andie Pyrenäen hin in Waffen starren. Ganz dasselbewird überall geschehen. Ein Krieg, zu dem wir nichtvom Volkswillen getragen werden, der wird geführt wer-den, wenn schließlich die verordneten Obrigkeiten ihn fürnötig halten und erklärt haben; er wird auch mit vollemSchneid und vielleicht siegreich geführt werden, wennman erst einmal Feuer bekommen und Blut gesehen hat.Aber es wird nicht von Hause aus der Elan und dasFeuer dahinter sein wie in einem Kriege, wenn wir an-gegriffen werden. Dann wird das ganze Deutschlandvon der Memel bis zum Bodensee wie eine Pulvermineaufbrennen und von Gewehren starren, und es wird keinFeind wagen, mit diesem tnror toutomou?-, der sich beidem Angriff entwickelt, es aufzunehmen. (Bravo!) DieseUeberlegenheit dürfen wir uns nicht entgehen lassen, selbstwenn wir, was viele Militärs, nicht nur die unserigen,annehmen, jetzt unseren künftigen Gegnern überlegen sind.Die unserigen glauben das alle: natürlich, jeder Soldat