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Die Reichstagssession von 1887—88.
Entbehrungen, an Pflege der Kameradschaft unter sich,sondern auch die außerordentlich schwierigen sozialen Auf-gaben zu erfüllen, deren Erfüllung notwendig ist, umdie Kameradschaft, die bei uns, Gott sei Dank, im höchstenGrade in rührenden Fällen existiert zwischen Offizierenund Mannschaften, um die ohne Schaden der Autoritätherzustellen, — das können uns die anderen nicht nach-machen, das Verhältnis, wie es in deutschen Truppenzwischen Offizieren und Mannschaften namentlich imKriege mit wenigen üblen Ausnahmen besteht — ex-Lvxtio tirmat rsZuIanr; aber im ganzen kann mansagen: kein deutscher Offizier läßt seinen Soldaten imFeuer im Stich und holt ihn mit eigener Lebensgefahrheraus, und umgekehrt: kein deutscher Soldat läßt seinenOffizier im Stich — das haben wir erfahren. (Bravo!)
Wenn andere Armeen gleiche Truppenmafien, wiewir sie hiermit zu schaffen beabsichtigen, mit Offizierenund Unteroffizieren besetzen sollen, so werden sie unterUmständen genötigt sein, Offiziere zu ernennen, denenes nicht gelingen wird, eine Kompagnie durch ein engesThor herauszusühren (Heiterkeit), und noch viel weniger,die schweren Obliegenheiten zu erfüllen, die ein Offizierseinen Mannschaften gegenüber hat, um sich deren Achtungund deren Liebe zu bewahren; das Maß von Bildung,welches dazu erforderlich ist, und das Maß von Leistung,welches überhaupt bei uns an Kameradschaft und Ehr-gefühl aus dem Offizier herausgedrückt wird, das kannja kein Reglement und keine Anordnung der Welt imAuslände aus dem Offizierstande herausdrücken. Darinsind wir jedermann überlegen, und deshalb können siees uns nicht nachmachen. (Bravo!) Ich bin also darüberohne Sorge.