Was uns kein Bolk nnchniachen kann. 17t
machen, da können wir die Leute über 32 Jahr frei-lassen. In der Folge haben unsere Nachbarn eine längereDienstzeit adoptiert, viele eine zwanzigjährige Dienstzeit.— Der Herr Kriegsmiuister, wenn er das Wort er-greifen will, wird Ihnen das näher auseinandersetzenkönnen; in der Ziffer sind sie ebenso hoch wie wir, aberin der Qualität können sie es uns nicht nachmachen.(Sehr richtig!) Die Tapferkeit ist ja bei allen zivilisiertenNationen gleich; der Russe, der Franzose schlagen sich sotapfer wie der Deutsche; aber unsere Leute, unsere700 000 Mann sind kriegsgedieut, VOINPUS an inatior,ausgediente Soldaten, und die noch nichts verlernt haben.Und was uns kein Volk in der Welt nachmachen kann:wir haben das Material an Offizieren und Unteroffi-zieren, um diese ungeheure Armee zu kommandieren.(Bravo!) Das ist, was man nicht nachmachen kann.Dazu gehört das ganz eigentümliche Maß der Verbrei-tung der Volksbildung in Deutschland, wie es in keinemanderen Lande wieder vorkommt. Das Maß von Bil-dung, welches erforderlich ist, um einen Offizier undUnteroffizier zum Kommando zu befähigen nach den An-sprüchen, die der Soldat an ihn macht, existiert bei nnsin sehr viel breiteren Schichten als in irgend einem an-deren Laude. Wir haben mehr Offiziermaterial undUnterofsiziermaterial als irgend ein anderes Land, undmir haben ein Ofsizierkorps, welches uns kein anderesLand der Welt nachmachen kann. (Bravo!)
Darin besteht unsere Ueberlegenheit und ebenso inder Ueberlegenheit unseres Unteroffizierkorps, welches jadie Zöglinge unseres Offizierkorps bilden. Das Maßvon Bildung, welches einen Offizier befähigt, nicht nurdie sehr strengen Anforderungen an seinen Stand, an