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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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Auf dein Berliner Kongreß.

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einzuberusen. Ich hatte zunächst wenig Neigung dazu,einmal weil ich in der körperlichen Unmöglichkeit war,dann aber auch, weil ich keine Neigung hatte, uns soweit in die Sache zu verwickeln, wie die Nolle des Präsi-dierens eines Kongresses notwendig mit sich bringt. Wennich schließlich dennoch nachgegeben habe, so war es einer-seits das deutsche Pflichtgefühl im Interesse des Frie-dens, namentlich aber das dankbare Andenken, das ichan die Gnade des Kaisers Alexander II. für mich stetsbewahrt habe, das mich veranlaßte, diesen Wunsch zuerfüllen. Ich erklärte mich dazu bereit, wenn es unsgelänge, die Einwilligung von England und von Oester-reich zu beschaffen. Rußland übernahm, die Einwilligungvon England zu besorgen, ich nahm auf mich, sie inWien zu befürworten; es gelang, und der Kongreß kamzu stände.

Während des Kongresses, kann ich wohl sagen, habeich meine Nolle, soweit ich es irgend konnte, ohne Landes-interessen und befreundete Interessen zu verletzen, un-gefähr so aufgefaßt, als wenn ich der vierte russischeBevollmächtigte gewesen wäre auf diesem Kongreß (Heiter-keit); ja ich kann fast sagen, der dritte; denn den FürstenGortschakow kann ich als Bevollmächtigten der damaligenrussischen Politik, wie sie durch den wirklichen Ver-treter Grafen Schuwalow vertreten war, kaum annehmen.(Heiterkeit.)

Es ist während der ganzen Kongreßverhandlungenkein russischer Wunsch zu meiner Kenntnis gekommen,den ich nicht befürwortet, ja, den ich nicht durchgesetzthätte. Ich bin infolge des Vertrauens, das mir derleider verstorbene Lord Beaconsfield schenkte, in denschwierigsten, kritischsten Momenten des Kongresses mitten