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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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Erstes Befremden gegenüber Rußland.

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Kriegsmöglichkeiteil für das Deutsche Reich erweitert hättedurch Hinzufügung derjenigen, welche Oesterreich ohne seinVerschulden betreffen könnte. Ich bin deshalb im Begriff,Ihnen zu schildern, wie es kam, daß die von mir persön-lich stets mit Vorliebe gepflegten traditionellen Bezie-hungen zwischen uns und Rußland sich so gestalteten, daßwir zum Abschluß des vorgestern publizierten Vertragsveranlaßt wurden.

Die ersten Jahre nach dem französischen Kriege ver-gingen noch im besten Einverständnis; im Jahre 1875trat zuerst eine Neigung meines russischen Kollegen, desFürsten Gortschakow, zutage, sich mehr um Popularitätin Frankreich als bei uns zu bemühen und gewisse künst-lich herbeigeführte Konstellationen dazu zu benutzen, umder Welt durch ein hinzugefügtes Telegramm glauben zumachen, als hätten wir 1875 irgend einen entferntenGedanken daran gehabt, Frankreich zu überfallen, undals wäre es das Verdienst des Fürsten Gortschakow,Frankreich aus dieser Gefahr errettet zu haben. Daswar das erste Befremden, welches zwischen uns auftrat,und welches mich zu einer lebhaften Aussprache mitmeinem früheren Freunde und späteren Kollegen veran-laßte. Demnächst und gleichzeitig hatten wir immer nochdie Aufgabe festgehalten, den Frieden zwischen den dreiKaisern festzuhalten, die Beziehungen fortzusetzen, die zuersteingeleitet waren durch den Besuch der Kaiser von Ruß-land und von Oesterreich 1872 hier in Berlin und durchdie darauffolgenden Gegenbesuche. Es war uns das auchgelungen. Erst 1876 vor dem türkischen Kriege tratenuns gewisse Nötigungen zu einer Option zwischen Ruß-land und Oesterreich entgegen, die von uns abgelehntwurden. Ich halte nicht für nützlich, in die Details

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