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Die Reichstagssession von 1887—88.
lichen Projekten andrer deutscher Regierungen geltendzu machen, stillschweigend abgelehnt. Der Tod desKönigs von Dänemark hat nachher alle Beteiligten aufandre Gedanken gebracht. Aber es bedurfte nur einesJa statt eines Nein aus Gastein von Seiner Majestätdem König, und der große Krieg, der Koalitionskrieg,war 1863 schon vorhanden. Ein andrer als ein deutscherMinister würde vielleicht zugeredet haben aus Utilitäts-rücksichten, als Opportunist, um unsre innern Schwierig-keiten damit zu lösen; im eigenen Volke wie im Auslandehat man eben kaum eine richtige Vorstellung von demMaß von nationalem Sinn und pflichttreuer Gewissen-haftigkeit (Bravo ! rechts), welches Monarchen und Ministerbeim Regieren deutscher Länder leitet. (Allseitiges Bravo.)
Das Jahr 1864 — wir sprachen eben von 1863 —brachte neue dringlichste Kriegsgefahr. Von dem Augen-blicke an, wo unsere Truppen die Eider überschritten, binich in jeder Woche gefaßt gewesen auf die Einmischungdes europäischen Seniorenkonvents (Heiterkeit) in diesedänische Angelegenheit, und Sie werden mir zugeben,daß das im höchsten Grade wahrscheinlich war. Schondamals aber haben wir wahrnehmen können, daß Oester-reich und Preußen, wenn sie geeinigt sind, obschon derihnen zur Seite stehende deutsche Bund damals bei weitemnicht die militärische Bedeutung hatte wie dieselben Länderheute, doch nicht so leicht von Europa angegriffen werdenkonnten. (Bravo!) Das hat sich schon damals gezeigt;die Kriegsgefahr blieb aber dieselbe.
1865 wechselte sie die Front, und es fing schondamals die Vorbereitung zu dem Kriege von 1866 an.Ich erinnere nur an eine Konseilsitznng preußischer Mi-nister, wie sie zur Beschaffung von Geldern im Jahre