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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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Ununterbrochene Kriegsgefahr.

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der preußischen Politik an der russischen und eine ziemlichdrohende Sprache uns gegenüber führten; am Mittagdesselben Tages hatte ich nachher die Annehmlichkeit,im preußischen Landtag ungefähr dieselben Argumenteund Angriffe zu hören, die die beiden fremden Bot-schafter am Morgen auf mich gemacht hatten. (Heiterkeit.)Ich hatte das ruhig ausgehalten, aber dem KaiserAlexander riß die Geduld, und er wollte den Degenziehen gegenüber den Schikanen von seiten der Westmächte.Sie werden sich erinnern, daß die französische Kriegs-macht damals schon mit amerikanischen Projekten undin Mexiko engagiert war, so daß sie nicht mit der vollenMacht auftreten konnte. Der Kaiser von Rußland wolltesich die polnischen Jntriguen von seiten der andernMächte nicht mehr gefallen lassen und war bereit, mituns im Bunde den Ereignissen die Stirn zu bieten undzu schlagen. Sie werden sich erinnern, daß damalsPreußen in seinem Innern in einer schwierigen Lagewar, daß in Deutschland die Gemüter bereits gärtenund der Frankfurter Fürstentag sich in der Vorbereitungbefand. Man kann also zugeben, daß die Versuchungfür meinen allergnädigsten Herrn, diese schwierige innereLage durch Eingehen auf ein kriegerisches Unternehmenim größten Stile abzuschneiden und zu sanieren, daßdie wohl vorhanden war, und es wäre damals ganzzweifellos zum Kriege gekommen von Preußen und Ruß-land im Bunde gegen diejenigen, welche den polnische!:Aufstand uns gegenüber beschützten, wenn Seine Majestätnicht zurückgeschreckt wäre vor dem Gedanken, innereSchwierigkeiten, preußische wie deutsche, mit fremderHilfe zu lösen (Bravo!), und wir haben damals, ohnedie Gründe unsres Verfahrens gegenüber den uns feind-