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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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150 Die Neichstaqssession von 188788.

daß Seine Majestät der König sich inzwischen mit Oesterreichund der Schweiz über die Sache auf gütlichem Wegeverständigt hatte. Aber die Kriegsgefahr lag doch auchin dem Jahre vor. Ich kann sagen, daß schon, wie ichauf der damaligen Mission in Paris mich befand, deritalienische Krieg in der Luft lag, der ein Jahr und etwasspäter ausbrach, und der uns auch wieder um Haares-breite beinahe in einen großen europäischen Koalitions-krieg hineinzog. Wir kamen bis zur Mobilmachung; jamir hätten losgeschlagen ganz unzweifelhaft, wenn derFriede von Villafranca nicht etwas verfrüht für Oesterreich,vielleicht rechtzeitig für uns, geschlossen wurde; dennwir hätten den Krieg unter ungünstigen Umständen zuführen gehabt; wir hätten aus dem Kriege, ans einemitalienischen, der er war, einen preußisch-französischengemacht, dessen Abschluß, Ende und Friedensschluß nachhernicht mehr von uns abhing, sondern von den Freundenoder Feinden, die hinter uns standen.

So kamen wir, ohne daß das Kriegsgewölk auch nurein Jahr den Horizont uns freigelassen hätte, bis in diesechziger Jahre hinein.

Schon 1863 war eine kaum minder große Kriegs-gefahr, die dem großen Publikum ziemlich unbekanntblieb, und die ihren Eindruck erst machen wird, wenndermaleinst die geheimen Archive der Kabinette derÖffentlichkeit übergeben sein werden. Sie werden sichdes polnischen Aufstandes erinnern, der 1863 stattfand,und ich werde es nie vergessen, wie ich in jener Zeitdes Morgens den Besuch zu haben pflegte von Sir !Andrew Vuchanan, dem englischen Botschafter, und ;Talleprand, dem französischen Vertreter, die mir dieHölle heiß machten über das unverantwortliche Festhalten