Das wird uns nicht wieder passieren.
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I das damalige Preußen dicht am Rande eines großen
I Krieges: es war der Feindschaft von ganz Europa außer
^ Rußland ausgesetzt, wenn es sich weigerte, auf die west-mächtliche Politik einzugehen, andernfalls aber zum Bruchmit Rußland genötigt, vielleicht auf lange Zeit, weil derAbfall Preußens vielleicht am schmerzlichsten von Rußlandempfunden worden wäre.
Wir waren also in ununterbrochener Kriegsgefahri während des Krimkrieges. Derselbe dauerte bis 1856,wo er schließlich im Pariser Frieden seinen Abschluß fandund uns bei dieser Gelegenheit eine Art von Canossabereitete im Pariser Kongresse, wofür ich die Ver-antwortung nicht auf mich genommen haben würde, undvon der ich damals vergeblich abgeraten habe. Wirhatten gar keine Notwendigkeit, eine größere Macht zuspielen als wir waren, und die damaligen Verträge zuunterzeichnen. Aber wir antichambrierten, um schließlichzur Unterschrift zugelassen zu werden. Das wird uns^ nicht wieder passieren. (Heiterkeit.)
Das war 1856. Schon im Jahre 1857 bedrohteuns die NeufchLteller Frage mit Krieg; das ist nicht sobekannt geworden. Ich bin damals von dem hochseligenKönige im Frühjahr 1857 nach Paris geschickt worden,um mit dem Kaiser Napoleon über den Durchmarschpreußischer Truppen zum Angriff auf die Schweiz zuverhandeln. Was das zu bedeuten hat, wenn daraufeingegangen wurde, daß das eine weitgreifende Kriegs-gefahr werden konnte, daß das uns in Verwickelung mitFrankreich sowohl als auch mit andern Mächten führenkonnte, wird jeder einsehen, dem ich dies mitteile. KaiserNapoleon war nicht abgeneigt, darauf einzngehen. Meine, Unterhandlungen in Paris wurden dadurch abgeschnitten,