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Die Neichstagssession von 1687--88.
zur Herstellung Polens! — Bald darauf war die Gefahr,durch die schleswig-holsteinsche Frage in einen großeneuropäischen Krieg verwickelt zu werden, außerordentlichnahe. Ich brauche nicht hervorzuheben, wie 1850 durchdas Abkommen von Olmütz eine große Konflagration,ein Krieg im großen Stile, verhindert wurde. Es folgtendarauf vielleicht zwei Jahre ruhigerer Art, aber vollerVerstimmung. Es war damals, als ich zuerst in Frank-furt Gesandter war. Im Jahre 1853 schon machten sichdie Symptome des Krimkrieges fühlbar, von 1853 bis 1850dauerte dieser Krieg; während der ganzen Dauer des-selben befanden wir uns unmittelbar am Rande — desAbgrundes, will ich nicht sagen, aber des Abhanges, aufdem wir in den Krieg hineingezogen werden sollten. Icherinnere mich, daß ich damals von 1853 bis 1856 ge-nötigt worden bin, ich möchte sagen, wie ein Perpendikelzwischen Frankfurt und Berlin hin und her zu gehen, weilder hochselige König bei dem Vertrauen, das er mirschenkte, mich im Grunde als den Anwalt für seine un-abhängige Politik benutzte, wenn der Andrang der West-mächte ihm gegenüber, daß wir auch unsrerseits Rußlandden Krieg erklären sollten, zu stark, und der Widerstandseines Ministeriums ihm zu weich wurde. Dann hat— ich weiß nicht wie oft — das Stück sich abgespielt,daß ich herzitiert wurde, daß ich eine mehr russenfreundlicheDepesche für Seine Majestät zu entwerfen hatte, daßdiese Depesche abging, daß Herr von Manteuffel seinenAbschied verlangte, und daß, nachdem die Depesche ab-gegangen mar, ich mir von Seiner Majestät den Auftragausbat, zu Herrn von Manteuffel aufs Land oder sonst-wohin zu fahren und ihn zu bewegen, daß er seinPortefeuille wieder übernehme. Jedesmal war aber doch
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