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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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Kein Friede ewig.

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jedem Jahrhundert 3 bis 4 mal angefalleu hat, einendauernden Frieden zu schließen. Ich habe also imJahre 1875 gesagt:

Indes bewahre ich die Hoffnung, daß der päpst-liche Einfluß auf das Zentrum sich erhalten werde,denn wie uns die Geschichte kriegerische Päpsteund friedliche, fechtende und geistliche zeigt, sohoffe ich, wird doch auch wieder einmal demnächstdie Reihe an einen friedliebenden Papst kommen.Darauf ist meine Hoffnung gerichtet, und dannhoffe ich wiederum, einen Antonelli zu finden,der einsichtsvoll genug ist, um dem Frieden mitder weltlichen Macht entgegenzukommen.

Also im Jahre 1875 habe ich nicht von einem de-finitiven Abschluß, von einer ewigen Dauer unsererjetzigen Einrichtung gesprochen, sondern immer von einemKampf, an dessen Ende ich den Frieden als Ziel zu sehenhoffte. Der Kampf, der mit Rom geführt ist, ist des-wegen auch kein konfessioneller gewesen, er ist ein poli-tischer geblieben. Weil die römische Kurie den Beistandihrer Macht, den Einfluß des Papstes auf unsere deutschenWahlen dem Zentrum geliehen und dadurch eine ge-wisse Verantwortung für dessen Haltung übernommenhatte, deshalb sind wir in den Kampf mit der Kuriehineingezogen. In diesem ganzen Kampf haben wirkeineswegs, wie der Herr Vorredner zu insinuieren sucht,eine Stärkung der Staatsgewalt als ausschließlichesuntergeordnetes Element, wie er es nannte, erstrebt,obwohl ich das für so untergeordnet nicht halte. DieStaatsgewalt bedarf einer Stärkung wenigstens inPreußen nicht, sie hat die Stärke, die sie braucht.Die Aufgabe des Kampfes und das Ziel des Kampfes