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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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Die Lcmdtagssessioil von 1887.

zu kommen, d. h. doch zu einer Aenderung der Gesetz-gebung. In einem wirklichen Kriege okkupiert man einfeindliches Gebiet, aber keineswegs in der Absicht, es zubehalten; wenn wir das verewigen wollten, was geschaffenwar, so wäre das ein analoger Versuch gewesen, als obwir noch weitere Gebiete, als diejenigen, die mir Frank-reich abgenommen haben, hätten behalten wollen, Gebietedie wir nicht behalten haben, die wir nicht brauchenkonnten. Ebensogut, wie wir die Champagne und Bur-gund und andere wieder geräumt haben, so sind wirauch im Interesse des Friedensschlusses bereit, von demdurch die Maigesetze okkupierten Gebiet ein ganz Teil zuräumen, und ich habe diese Absicht immer gehabt. Obder Frieden nun, was der Abgeordnete aus Hannovervorhin bezweifelte, ein dauernder sein wird, ja, meineHerren, das steht bei Gott. Ich hoffe allerdings, daßer dauernd sein wird, aber die Möglichkeit, daß er ge-brochen wird von der andern Seite, die Möglichkeit, daßer gebrochen wird, wenn die Gesinnungsgenossen des Ab-geordneten Richter zur Regierung kommen, daß das guteVerhältnis zwischen ihm und der Zentrumspartei undden anderen Parteien sich wieder löst die ist aller-dings wohl vorhanden. Die Frage indes, ob ein Friedenewig dauern werde oder nicht, hat noch nie jemand inder Welt abgehalten, einen Frieden zu schließen. Wennwir nüt dem Frankfurter Frieden 1871 der Welt dieSicherheit hätten gewähren müssen, daß zwischen unsund Frankreich nie wieder ein Krieg entstehe, dann hättenwir allerdings den Frieden nicht schließen dürfen. NachIhrer Meinung müßten wir auch heute noch in Ver-sailles stehen, weil es nicht möglich ist, mit einer sokriegerischen Nation, wie die französische, die uns in