Welfische Sittlichkeit.
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zwischen dem Minister, zwischen der Regierung und denParteien, in denen ja der Herr Vorredner recht eigent-lich lebt. Das ist sein eigentliches Element. Ich glaube,daß er weiter keine persönlichen Interessen haben würde,wem: dieses verloren ginge. (Heiterkeit.)
Die Forderung der Sittlichkeit, die der Abgeordnetedurch mich verletzt meint, halte ich vielmehr in Fragegestellt durch die Umtriebe, welche die Welfenpartei seit21 Jahren gegen das gemeinsame deutsche Vaterlandununterbrochen betreibt, gegen die ehrliche Verteidigungder nationalen Regierung gegenüber diesen Umtrieben.Zu dieser Verteidigung gehört, daß wir die Welfen be-kämpfen, und ich bedauere, daß das Zentrum bei seinerersten Entstehung dieses nationalfeindliche Element in sichausgenommen hat. Das hat unsere Kämpfe so außer-ordentlich verschärft.
Der Herr Abgeordnete hat gesagt, er glaube kaum,daß außer mir ein einziger Abgeordneter im Reichstagegeglaubt hätte, daß es sich nur um Kampfgesetze ge-handelt habe. Es ist das ja eine indirekte Maniermeines Erachtens, um mir eine Unwahrheit vorzuwerfen;denn daß ich gerade der einzige sein soll, dessen Logik somangelhaft ist, daß er das, was 400 einsehen, nicht ein-sehen kann, das nimmt der Herr Vorredner doch nichtan. Er hat damit angedeutet und andeuten wollen meinesErachtens, daß ich von der Wahrheit abgewichen wäre.Nun, meines Erachtens kann gerade darüber niemandzweifelhaft sein. Ich habe mich oxprossis vorlns darüberim Herrenhause ausgesprochen; es war im Jahre 1876,also mitten im Kulturkämpfe. Ich habe Ihnen gesternvorgelesen, in welcher Weise ich im Januar 1872 meineHoffnung ausgesprochen habe, durch Kampf zum Frieden