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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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Die Landtagssession von 1887.

spisoopus und Monarch des Landes der evangelischenKirche jederzeit gewähren wird, und auch zur Förderung nicht bloß zum Schutze.

Aber vor allem bitte ich, diese ganz heterogenenFragen auseinander zu halten, die Frage des Friedens-schlusses, in dem wir in diesem Augenblick begriffen sind,um einen inockus vivsncki mit der römischen Kurie zufinden, und die Frage, wie der Staat zur evangelischenKirche steht. Darüber habe ich mich überhaupt nicht zuäußern ich bin kein Dogmatiker die Stellung-nahme dazu ist nicht eine Sache, die im Zusammenhangstände mit der auswärtigen Politik. Da bin ich genöligt,die Sache meinem verehrten Kollegen, dem Herrn Kultus-minister, zu überlassen. (Bravo!)

Im weiteren Verlaufe der Diskussion nahm der AbgeordneteBrüel, welfisch-protestantischer Hospitant des Zentrums, das Wort.Mit der Billigung des Gesetzes verband er eine gehässige Kritik derPolitik des Kulturkampfes.Sollte wirklich wohl," fragte er,außerdem Fürsten Bismarck ein anderes Mitglied des Hauses der Meinunggewesen sein im Jahre 1873, er mache Kampfgesetze?" Kampf-gesetze seien das Brotkorbgesetz und andere von 1874 und 1875gewesen. Wäre es aber wahr, wie er glauben wolle, daß FürstBismarck so gedacht, so sei eine solche Politik des Krieges mit deneigenen Unterthanen nicht in Einklang zu bringen mit den An-forderungen der Gerechtigkeit und des Sittengesetzes. Nun scheine dieZeit des Zwanges und der Peitsche freilich für die katholische Kirchevorbei, aber nicht auch für die evangelische; wenn man dieser dieGewährung reicherer Mittel in Aussicht stelle, so mache das denEindruck, als wenn man der Dienstmagd den Lohn erhöhe, u. s. w.Der Ministerpräsident entgegnete darauf mit begreiflicherSchärfe:

Der Herr Vorredner hat mir dadurch, daß er mirden Rücken zuwendete, in abgewandter Richtung sprach,leider das Verständnis eines großen Teiles seiner Rede