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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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Herrn von Hainmersteins Gottesgelahrtheit. 117

auf dem Punkte der notwendigen finanziellen Unter-stützung auch in den letzten Jahren reichlich entgegen-gekommen ist. Wenn ich sage reichlich, so meine ich,reichlich in Bezug auf die Summen, die aufgewandtsind, aber nicht reichlich in Bezug auf das Bedürfnis.Ich glaube, daß das Bedürfnis noch erheblichere Zu-schüsse von seiten des Staates fordern wird; und wenndie Herren nur dazu mithelfen wollen, im Staat undReich neue Einnahmequellen zu schaffen, so wird das imweiteren Maße möglich sein. Ich gehe sogar weiter.Wenn zu dem äußeren Ansehen gegenüber demjenigen,dessen sich die katholische Geistlichkeit erfreut, irgend etwasder evangelischen Geistlichkeit von Nutzen sein kann nachihrer Ueberzeugung, uni ihre Stellung gegenüber ihrenkatholischen Kollegen ich finde den richtigen Ausdruckim Augenblick nicht um ihr Ansehen zu heben unddie Bedeutung, welche König und Staat auf ihre Stel-lung legen, um die auch äußerlich anders zu kennzeichnen,so habe ich auch dagegen nichts einzuwenden. Nur möchteich abraten, dergleichen Initiativanträge, die von ein-zelnen Parteirichtungen ich möchte sagen, von kleinenBrüchen von Fraktionen ausgehen in Momenten ein-znbringen, wo gerade für die Regierung und für dieZukunft des Reiches eine Geschlossenheit aller ihrer Freundeund aller derer, die sie stützen wollen, notwendig ist - -solche Momente zu wählen, um dadurch unseren innerenFrieden zu stören.

Ich möchte die Herren bitten, und ich hoffe auch,daß die Bitte bei der Mehrzahl der Freunde der Negie-rung von Erfolg sein wird, daß sie etwas mehr Ver-trauen haben, als aus der Rede des Herrn Vorrednerssprach, auch zu dem Schutze, den der König als mimmnn