Die befreundeten Irregulären.
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entzogen. Es sind mir mehrere der vielleicht scharf zu-gespitzten Pointen, welche in der Versammlung Eindruckmachten, entgangen, weil er dabei die Stimme sinkenließ. Aber soviel habe ich doch heraushören könnenaus dem, was ich verstand, daß seine Rede eigentlichnnr eine Vervollständigung derjenigen war, welche derAbgeordnete Richter gestern, im Aufträge vielleicht wenigerseiner eigenen Fraktion als einzelner Mitglieder eineranderen Fraktion, die sich zu schweigen veranlaßt sieht,hier gehalten hat. Ich glaube ausdrücklich bemerken zumüssen, daß ich damit nicht behaupte, daß der Abgeord-nete Richter oder der Abgeordnete Brüel im Namendes ganzen Zentrums gesprochen habe; aber ich glaubedoch, daß sie den gravarninidus einigermaßen Ausdruckgegeben haben, welche wir in gewissen antipäpstlichenkatholischen Blättern in diesen Tagen so leidenschaftlichvertreten finden, und denen die mit diesen Blätternsympathisierenden Abgeordneten katholischer Konfessionnatürlich hier keinen Ausdruck geben werden; dazu hatman die irreguläre Gruppe der befreundeten Abgeord-neten (Heiterkeit), denen man Gelegenheit gibt, zuäußern, was man sich selbst geniert zu sagen, und diesich auch sehr bereitwillig dazu hergeben.
Der Herr Abgeordnete Brüel hat noch dazu einenanderen Beruf; denn er ist nicht bloß ein okkulterLehnsmann des Zentrums, sondern er ist ja Hospi-tant, und zwar nicht nur Hospitant, er ist auch Welfe.(Heiterkeit.) Als Welfe braucht er sowohl wie derAbgeorduete Richter zum Gedeihen der Fortschritts-partei den Streit unter den übrigen; er muß immerder tsrtivo gauclsvs ckuoluis litiAautidus sein, undwenn er den Streit zwischen dem Staat und dem Papst,