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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
Entstehung
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Wahlkunststücke.

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Zahl an — neu eingetreten sind, die mehr gewählt haben,als das vorige Mal, das lasse ich dahingestellt. DieWahrscheinlichkeit spricht dafür, daß die alten Routiniersund Werbeosfiziere, die das Wahlgeschäst kennen, diemeisten Kunststücke gemacht haben. Der Herr Abge-ordnete will sich gar nicht mit der Thatsache befreunden,daß das Resultat, das ihm unerwünschte Resultat derjüngsten Wahlen gar keinen anderen Grund hat, als dienationale Entrüstung, die sich der Deutschen bemächtigthat über die Haltung der fortschrittlichen Opposition.(Bravo! rechts.) Gerade die fortschrittliche Partei hatden größten Nachteil davon gehabt. Sie hatte es möglichgemacht, daß im Reichstag sich auf der Basis des Kirchen-streits eine Art von babylonischem Turm aufbaute.

Der Herr Abgeordnete hat mir vorgeworfen, nachineinen Aeußerungen im Herrenhause, daß ich der jetzigenregierungsfreundlichen Majorität im Reichstag doch nichtso sicher wäre für die Zukunft. Ja, ich bin überhauptnicht ein Mensch, der von dem Tag in den Tag hinein-lebt und mit dem Augenblick zufrieden ist, der sich freutund glücklich ist und Thorheiten begeht, wenn er sich ander Spitze der Majorität befindet, sondern ich habe ge-lernt, mit der Zukunft zu rechnen und sie sorgfältig zuprüfen. Die Möglichkeit ist ja vorhanden, daß mal wiedereine andere Majorität kommt. Es wäre ein großesUnglück, wenn das wiederum eine demokratische wäre;aber man muß auch damit rechnen, und meine Schuldig-keit ist doch, an meiner Stelle — ich würde sonst diemir anvertrauten Interessen verraten — dagegen bei-zeiten zu thun, was ich kann, und vorsorgend dem ent-gegen zu wirken. Und dessen schäme ich mich ja auchgar nicht. Wenn der Herr Abgeordnete daraus ableiten