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14 (1891) Die Reichstagssession von 1884/85
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Sachse» und Hannoveraner.

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zu müssen, daß der Huenesche Antrag diese Tendenz hat,und daß der Zweck, einen großen Teil des Druckes zumildern, der vermöge der Doppelbesteuerung auf unfernProvinzen und Gemeinden lastet, nicht erreichbar ist, wennbier nicht die Mittel dazu geschaffen werden. Auf diesemGebiete kann ich also, wenn ich von der wölfischen Ab-neigung gegen unsre bestehenden Einrichtungen absehe, keinandres Motiv für die ablehnende Stellung des HerrnVorredners finden. Ich bedaure, daß Sie noch immermit der Unbefangenheit, wie der Herr Vorredner es that,an Ihren Bestrebungen festhalten und sie offen bekennen.Es sind jetzt 19 Jahre vergangen, daß die jetzigen Ver-hältnisse, welche die Basen des Deutschen Reiches undunsrer jetzigen Einrichtungen bilden, bestehen. Wenn ichzurückdenke an meine Jugendzeit, so waren 1834 oder1835 ungefähr 19 Jahre vergangen nach der TeilungSachsens, die auch ein Ergebnis von kriegerischen Ereig-nissen mar. Gegen das Verhalten des damaligen Königsvon Sachsen, sobald man vom nationalen, vom deutschenStandpunkt absieht und ihn rein in seiner Eigenschaft alsden Ersten der Sachsen betrachtet, berufen, die Vorteileder sächsischen Gemeinschaft und die Ehre der Sachsen zuvertreten, — gegen das Verhalten des damaligen Königsvon Sachsen von: Standpunkt der Moral und Ehre kanninan nichts einwenden. Nichtsdestoweniger ist er das Opferdes Krieges gewesen mit der Hälfte seines Landes, dasLand blieb nicht zusammen, es wurde zerrissen. Dennochhatten 1834 oder 1835 die Einwohner des preußischenSachsens sich vollständig mit ihrem Geschicke befreundet,sie hatten sich darein gefunden, und es dachte keiner daran,für die Wiederherstellung der alten Verbindung, für dieLosreißung dieser Provinz von Preußen zu konspirieren;

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