Ohne Respekt ist leicht geistreich sein.
werden —, die, glaube ich, können die 70 Mark jährlichnicht entbehren; und wenn der Herr Vorredner mir dasNachweisen kann, an welchem Item ihrer Ausgaben dasmöglich sein wird, so würde ich ihm sehr dankbar dafürsein. Das würde mir den Beweis liefern, daß die Arbeitertrotz aller Klagen, die wir von verschiedenen Seiten überVerteuerung des Brotes und des Getreides und über dieUnmöglichkeit, zu leben und Stenern zu zahlen, hören,doch noch 70 Mark per Kopf übrig haben. Ich glaubees nicht. Der Herr Vorredner aber, muß ich annehmen,glaubt es, sonst würde er so nicht sprechen.
Der Herr Vorredner hat mir gegenüber in der Ueber-treibung gesprochen, die mit dem Bedürfnis verbundenist, zunächst meine Person in der Achtung der Arbeiterherunterzusetzen. Er wünscht, daß die Arbeiter ihm folgenund nicht dem Reichskanzler. Da finde ich das ganznatürlich, daß er mich, wie er kann, herunterreißt undsagt: man hat uns das versprochen, — jetzt war derMoment gekommen, wo der Reichskanzler alle seine Ver-sprechungen erfüllen könnte, man hat ihn: diese Sonntags-vorlage suppeditiert, wenn die unterschrieben morden märeim Bundesrat, so hätte er alle seine Versprechungen er-füllt, — aber nun hat er recht gezeigt, daß er doch eigentlichbei den Manchesterleuten und mehr auf seiten der Arbeit-geber als der Arbeiter steht, und daß alles, was er früherfür den Arbeiter bei andern Gelegenheiteil gesagt hat,— der Herr Vorredner sagte es nicht geradezu, aber ermeinte es doch im Grunde — eine Heuchelei gewesen ist,die ihren politischen Zweck wohl haben kann. So ungefährkam es heraus. Nun, ich verlange gar nicht, daß derHerr Vorredner gerecht gegen mich ist, ich will nur andernund will dem Lande sageil, daß er mir damit bitteres