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14 (1891) Die Reichstagssession von 1884/85
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Die Reichstagssession von 1884/85.

was ich gesagt habe, nicht vollständig vorgelesen. Ich habein jener Sitzung mich zweimal geäußert: das erste Malso, wie der Herr Abgeordnete vorgelesen hat. Damalshatten wir keine Verfassung; es handelte sich äs lsZsksrsnäa; von einem noli INS tavAsrs der Verfassung warnoch nicht die Rede, sie sollte erst entstehen. Ich war füreine weitergehende Berechtigung des Reichstags, wie meineKollegen, — ich weiß nicht mehr, wie die Behörde damalshieß, — die Vertreter der verbündeten Regierungen imallgemeinen; ich hatte damals die Ueberzeugnng, daß diefesteste Grundlage des künftigen Reiches der Reichstag inder vollsten und breitesten Berechtigung sein würde, unddaß die Gefahr, die dem Reiche etwa künftig drohenkönnte, nicht von dem Reichstag, sondern von den Regie-rungen ausgehen würde. Meine Herren, man hat oftgeglaubt, ich sehe in der Politik weiter als ein andrer;hier sehen Sie wieder, was das für ein Irrtum ist; meinedamaligen Voraussetzungen waren irrtümliche, ich habemich im Laufe von 18 Jahren überzeugt, daß dem Be-stände des Reiches weit mehr vom Reichstag als von denRegierungen Gefahr droht, und ich bin deshalb, lediglichim Interesse der Erhaltung der deutschen Einheit, geneigt,mehr vom Reichstag und dessen wilden Parteikämpfen zufürchten, wie sie sich in und nach den Wahlen gezeigthaben, als eine Störung durch die verbündeten Regie-rungen zu besorgen. Wir waren damals unmittelbar nachdem Kriege, den man mit Recht den „deutschen Bruder-krieg" genannt hat, wir waren noch im Gefühl des leb-haften Kampfes und in der Erinnerung an das, wasdiesen Kampf herbeigeführt hat. Es war also nicht un-natürlich, daß ich etwas stärker wie politisch richtig unterdem Druck der Befürchtung stand, daß gerade durch die