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14 (1891) Die Reichstagssession von 1884/85
Entstehung
Seite
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Die Reichstmissessivii von 188U85.

teils überhaupt nicht, und das ist der Grund, weshalbSie in Ihre Segelordre hineinschreiben: immer gegen dieRegierung! Sie wollen uns mürbe machen, indem SieOpposition machen; Sie kriegen uns nicht mürbe, es wirdetwas andres mürbe, das ist der gemeinsame Boden, aufdem wir uns begegnen, aber wir werden es nicht. Ichhalte diese Taktik für verfehlt, aber itam sie liegt vor;— ich beschäftige mich bloß mit der Charakteristik derKonfiguration, die mir der Reichstag bietet.

Sie haben nachher — ich glaube etwa !»!8 — demo-kratische Abgeordnete; ich nenne sie — äam? man korürtoriaur — Republikaner; denn ob jemand fortschritt-licher Royalist oder royalistischer Fortschrittler ist, ob ereine Republik mit einem erblichen oder einem ernanntenPräsidenten will, das ist mir absolut gleichgiltig. Ichrechne zu dem, was ich Demokratie nenne, die Fortschritts-partei, ich rechne dazu die Sozialdemokraten, ich rechnedazu die Volkspartei; das sind, wenn ich mich recht er-innere, W Abgeordnete als Gegner; die haben wir alsoauch schon nicht wegen eines gerade vorliegenden Gesetzesund wegen seines Inhaltes, sondern prinzipiell aus takti-schen Gründen.

Wir sind bisher im Besitz der Herrschaft für denKaiser, und Sie wollen sie uns entziehen — auf gesetz-lichem Wege natürlich; aber wir sind doch im Kampfedarum, und Sie stimmen nicht gegen unsere Vorlage, weilSie dieselbe für schädlich halten, sondern weil die Regie-rung nicht in Ihren Händen ist.

Wir kämpfen um die Herrschaft, die einen für diedes Kaisers, die andern für die der Geistlichkeit- diedritten kämpfen für die eigene Herrschaft. Bald die einen,bald die andern finden Unterstützung von den einigen