Parlamentarische Bureankrntie.
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redner in der Vorlage fand, kann ich doch in deinMaße, wie er sie schilderte, nicht anerkennen. Schwierigsind beide Wege. Aber wir haben früher manchesSchwierigere überwunden, es gibt in einzelnen Bundes-staaten schon längst mehrjährige Budgets, und ich habenicht gehört, daß deren Finanzen schlechter verwaltet wer-den als die anderen — vielleicht im Gegenteil!
Wenn man durch die Nebertreibung und Häufung derparlamentarischen Sitzungen und durch die Uebertreibnngder Dauer der einzelnen, denen, die auch noch andereGeschäfte haben, denen, die nicht bloß truAss ooiwurnerenati sind, die nicht bloß von Gehalt, Honorar und Ka-pital leben, . . . wenn man denen die Beteiligung amReichstage schwer macht, dann wird man mit der Zeitdahin kommen, daß die Volksvertretung nur eine neueSpezies, oder ich will lieber sagen Gattung der „Bureau-kratie" werden wird, daß wir, wie wir erbliche Be-amtenfamilien haben, so auch erbliche Parlamentarier-familien haben werden, die von Hause aus ihr Studiumdarauf richten, und die, wie der volkstümliche Mund sichausdrückt, sagen: „Ich will Abgeordneter lernen" (Heiter-keit), und wenn man findet, daß dieses Gewerbe doch auchseinen Mann nährt und einen zuweilen recht gut in dieHöhe bringt . . . meine Karriere ist ja auch lediglich eineparlamentarische, von mir hätte in meiner ländlichenZurückgezogenheit niemand etwas erfahren, wenn ich nichtzufällig Mitglied des Vereinigten Landtages von 1847'gewesen wäre . . . also ich rechne mich immer ein, wennich von Parlamentariern rede. (Heiterkeit.) Aber dieBnreankratie weiter hinaus und auf das parlamentarischeLeben auszudehnen, und auch dieses zu einem Zweigeder Reichs- und Landesbeamtenverwaltnng werden zu
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