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11 (1889) Die Reichstagssessionen von 1880 - 1881
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Die Einberufung des Reichstages.

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loilnehnum, Ivonn ihre gewählten Vertreter ihr ein solchesBeispiel geben?

Der frühere Eifer hotte onch wohl darin seinenGrund, daß das Deutsche Reich anfangs etwas Neueswar, man hatte eine gewisse Weihnachtsfreude daran, eszu besitzen, und nahm mit Vergnügen teil daran. Aberdas „bsati posoicloutos" findet hier keine Anwendung;was man hat, verliert an Wert, der Besitz macht gleich-gültig'; was man hat, das will man nicht, und was mannicht hat, das will man, und so geht es mit dem DeutschenReich. Seitdem es als wohlbesessen erscheint, hat mannicht mehr dieselbe lebendige Teilnahme, es ist nichtsNeues inehr, es kommt vielen Leuten vor, als wenn esimmer so gewesen wäre, namentlich denjenigen, die keineErinnerung an die Vergangenheit haben, und als ob esimmer so bleiben müßte. Ich möchte doch darum sehrinständig bitten, daß man sich diesem Wahne nichthingebe, als ob ohne eigene Mitwirkung, ohne eigenepatriotische und selbstlose Hingebung für das Vaterlandje eine Nation die Wohlthaten, deren sich jetzt die deutschenach langer Entbehrung erfreut, sich auf die Dauer be-wahren könnte. (Sehr richtig!)

Ich wollte ferner noch eine Frage wo möglich ausder Diskussion ausscheiden, das ist die Frage von derPrärogative des Kaisers. Es ist ja zweifellos, daß hierin,in der Beschränkung des Berufungsrechts des Kaisers ausden Oktober, oder vielmehr in der Nötigung zur Berufungdadurch, daß Sie also im i; l 3 P einschalteu: hinter der

ch Artikel IN der Neichsverfassung, welcher offenbar gemeintist und dem Redner vorschwebt, lautet etwas anders: „Die Berufungdes Reichstags und des Buudesrats findet alljährlich statt, undkann der Bundesrat ohne den Reichstag, letzterer aber nicht ohne