Die Kritik Eugen Richters.
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von einer heillosen Verwirrung bei uns citiert hat, —nun, meine Herren, dann muß ich wiederholen, was ichau einer anderen Stelle in Anwesenheit des Herrn Richtergesagt habe: Sehen sie sich doch vergleichend in anderenLändern um! Wenn der Zustand, der bei uns herrscht,die geordnete Thätigkeit, die Sicherheit der Zukunft nachinnen und außen, wenn das eine „heillose Verwirrung"ist, ja, wie sollen wir dann die Zustände in manchenanderen Ländern charakterisieren? Ich sehe in keinemeuropäischen Lande einen gleichen Zustand von Sicherheitund von Beruhigung, mit der man in die Zukunft blickenkann, wie im Deutschen Reiche. Ich habe schon damalsgesagt, meine Stellung als auswärtiger Minister hindertmich an Exemplifikationen; aber jeder, der mit der Karteund der Zeitgeschichte der letzten zwanzig Jahre in derHand meiner Bemerkung nachspüren will, wird mir Rechtgeben müssen, und ich weiß nicht, wozu diese Uebertrei-buug vou „heilloser Verwirrung" und „Ungewissenheitund Unsicherheit der Zukunft"; es glaubt im Lande nie-mand daran, und das ist doch die Hauptsache. Die Leuteim Lande wissen sehr gut, wie es ihnen geht, und jeder,dem es nicht nach Wunsch geht, ist ja gern bereit, dieRegierung dafür verantwortlich zu machen, und wennein Kandidat zur Wahl kommt und sagt ihm: an demallen ist die Regierung oder — um mit dem Herr»Vorredner zu sprechen — der Reichskanzler schuld, somag er viele Gläubige finden; er wird in der Mehrzahlaber Leute finden, die sagen: gewiß hat er seine üblenEigenschaften und Kehrseiten, -— aber daß ich an alle»diesen Nebeln schuld sei, davon wird man die Mehrheitnicht überzeugen. Es geht mir freilich wie vor zwölfJahren und länger dem Kaiser Napoleon, der auch, nicht