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11 (1889) Die Reichstagssessionen von 1880 - 1881
Entstehung
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Die Reichstttjissesswn von 1881.

zuzufügen. Der Herr Vorredner hat sich wesentlich mitder Kritik meiner Person beschäftigt. Die Gesamtzahl, inwelcher das WortReichskanzler" in seiner Rede vor-kommt, zur Gesamtzahl der Worte seiner Rede überhaupt,wird das Resultat meiner Ansicht hinreichend rechtfertigen.Nun, ich weiß nicht, zu welchem Zwecke diese Kritik dient,ob, wenn nicht zu meiner Belehrung, zu meiner Erziehung;ich bin aber im sechsundsechzigsten Jahre und im zwan-zigsten Jahre meiner Amtsthätigkeit, recht viel zu bessernist an mir nicht mehr, man wird mich verbrauchen müssenwie ich bin, oder man wird mich beseitigen müssen. Ichhabe meinerseits nie den Versuch gemacht, den HerrnAbgeordneten Richter zu erziehen, ich würde mich dazunicht berufen halten; ich habe auch nicht das Bestreben,ihn aus der Thatigkeit, in der er sich befindet, zu ver-drängen, mir würden die Mittel dazu fehlen, ich habeauch keine Neigung dazu; aber mich aus der meinigenzu verdrängen, dazu, glaube ich, werden auch ihm dieMittel fehlen. Ob er mich nun in der Weise wird ein-engen und zurechtdrücken können, wie er das am Schlußseiner Rede für wünschenswert erklärte, wenn ich nochlänger erhalten werden sollte, weiß ich nicht; bin aberfür die Besorgtheit, mit der er meiner Gesundheit da-bei gedacht hat, aufrichtig dankbar. Ich kann mich aberleider, wenn ich meine Pflicht thnn will, nicht in demMaße schonen, wie es der Fürsorge des Herrn Richterwünschenswert erscheint (Heiterkeit) ich muß meineGesundheit einsetzen.

Wenn derselbe gesagt hat, daß alle llebel, die unsplagen, auch der Diskontosatz, und ich weiß nicht, wassonst noch, in der Unsicherheit unserer Zustände ihrenGrund Hütten, wenn er das Wort eines anderen Kollegen