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11 (1889) Die Reichstagssessionen von 1880 - 1881
Entstehung
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Die Reichstagssessiau von 1880.

unbedenklich. (Heiterkeit.) Ich sage das in vollem Be-wußtsein der ganzen Geschichte, die ich seit dreißig Jahrendurchlebt habe; aber wenn ich sage: nicht unbedenklich,so nehmen Sie nicht an, daß ich mich vor Bedenklichemscheue und davor znrncktrete jetzt so wenig wie früher.

Ich wollte noch daraus zurückkommen, warum ichdieses Benutzen des Zentrums von seiten solcher Parteien,die nach ihren politischen Ueberzengungen gar nichts mitdem Zentrum gemeinsam haben, für bedenklich in ihremeigenen Interesse halte. Ich habe nunmehr den Kampffür die deutsche Einheit seit dreißig Jahren ge-führt; es sind nahezu dreißig Jahre, daß ich am Bundes-tage zuerst dafür eingetreten bin, es sind achtzehn Jahre,daß ich in einer Stellung bin, in der ich mit einem fran-zösischen Historiker, den ich vor einiger Zeit in einer schlaf-losen Nacht las, wohl sagen kann er spricht von einemStaatsmanne, dem man mehr Verdienst znschrieb, als ichfür mich in Anspruch nehme: >l clovail «uoooinbor an

poicks clos liainss inassonvios gni s'aoonrnnlont, mir 1a loloäs tont ininisiwö gui rosto trop lono'toinps an pouvoir."')Ich fürchte, daß ich nach achtzehn Jahren längst in dieserLage war, ich hatte alle Parteien wechselnd zu bekämpfen,gegen jede hatte ich einen heftigen Strauß zu kämpfendavon kommen1s8 Irainss incmsonvissJ von denen derfranzösische Historiker spricht. Nein, ich bin nicht mehrjung, ich habe gelebt und geliebt (Heiterkeit), ge-fachten auch, und ich habe keine Abneigung mehr gegenein rnhigesLeben. Das einzige, was mich in meinerStellung hält, ist der Wille des Kaisers, den ich

Er mußte der Gewalt des ungesättigten Hasses erliege»,der sich auf das Haupt jedes Ministers häuft, welcher zu lauge amRuder bleibt."