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7 (1888) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche : 1873 - 1875
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Ohne Einwirkung auf den Diskont.

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Abgeordneten auch meinerseits zu empfehlen, ob sie nichtlieber ihren Antrag zurückziehen wollen. Ich bedaure, und es ist für mich nicht gerade ermutigend daß sichder Ausdruck des Mißtrauens gegen den Reichskanzlergerade an ein Vorgehen und an einen Akt knüpft, densie selbst als einen entgegenkommenden bezeichnet haben.Sie selbst haben erwähnt, daß dieser Akt aus meinerfreien Entschließung hervorgegangen sei. Ich will diesnur dahin abmindern, daß ohne meine freiwillige Zu-stimmung dieser Akt nicht hätte zustande kommen können.In dem Augenblicke, wo ich Ihnen dies entgegenbringe,wollen Sie mir die Berechtigung lassen, ihn auszudehnen,aber die Berechtigung nehmen, ihn einzuschränken. Esist wahrscheinlich, daß von der elfteren Berechtigung einmäßigerer Gebrauch gemacht werden würde, wenn diezweite fällt. Aber ich glaube, meine Herren, Ihr Miß-trauen in diesem Falle ist überhaupt nicht ein berechtigtes;denn ich kann versichern, daß bisher die Reichsregierungdie Erfahrung gemacht hat, daß mit den Leuten, die fran-zösisch sprechen, im ganzen leichter zu leben ist, als mitdenen, welche deutsch sprechen. (Heiterkeit.)

Der Abgeordnete Guerber hielt gleichwohl sein Amendementaufrecht, dasselbe wurde aber abgelehnt.

2. Ohne Einwirkung ans den Diskont.

17. November 1874.

Bei der ersten Beratung des Neichsbankgesetzentwurfs in der12. Sitzung am 17. November gab im Lauf der Verhandlung derReichskanzler folgende kurze Erklärung ab:

Ich will nur mit zwei Worten der Angabe wider-sprechen (des Abgeordneten Richter), als hätte ich ver-