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7 (1888) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche : 1873 - 1875
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Die Reichstagssession von 1874.

Interpretation durch den ersten Antrag vom 18. Februar.Es sind dieselben Herren Unterzeichner. Sie haben jetztdabei noch einige Gesälligkeitsaccepte von andern Herren,von Leuten, die schon längere Zeit zu Deutschland ge-hören, aber illustriert wird die ganze Tendenz des An-trages durch die Namen der ersten Unterzeichner, derHerren Guerber, Winterer, Philippi, Simonis, Baronv. Schauenburg, Hartmann, Söhnlin. Die Herren habenauch den Sinn des ersten Antrages in keiner Weisespäter zurückgenommen; sie haben geglaubt, durch denHerrn Abgeordneten vr. Räß, Bischof von Straßburg,könnte die Tendenz jenes ersten Antrages einigermaßenverdunkelt sein, was ich nicht notwendig einsehe. DerHerr Bischof wollte seinerseits die Gültigkeit des Frank-furter Friedens nicht in Frage stellen ich bin ihmsehr dankbar dafür ; aber die Natur des gedachtenAntrages wurde dadurch noch nicht geändert, nicht aus-geschlossen, die Abstimmung konnte ja dennoch statt-finden. Aber schon diese leise Abweichung von den ur-sprünglichen Programmen hat doch dem Herrn Bischof,wie Ihnen allen bekannt sein wird, sehr bittere Angriffevon seiten einzelner seiner Mitantragsteller zugezogen, undich kann da zur Illustration des Antrags und seinerTragweite und der Stellung der Herren Antragstelleruntereinander doch nicht umhin, um die Erlaubnis zubitten, daß ich Ihnen aus demElsässer Journal, Journald'Alsace", einen kurzen Passus vorlese. Es heißt daunter Straßburg, 23. Februar:

Herr Abbö Guerber schickt uns von Berlin nach-stehenden Brief, der eine Protestation der ultramon-tanen Abgeordneten des Elsasses gegen die Erklärungdes Msgr. Räß enthält."