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Die Reichstagssession von 1874.
bürg abgerechnet, volle zweihundert Jahre und darüberzu Frankreich gehört, und die Gewohnheit hat über denMenschen eine außerordentliche Macht. Wenn die Herrenerst einmal zweihundert Jahre zu Deutschland gehörthaben werden (Heiterkeit), dann vergleiche ich einen em-pfehlenden Rückblick, und ich bin überzeugt, daß Sie beiuns doch im ganzen angenehmer gelebt haben. (Heiter-keit.) Jedenfalls bin ich überzeugt, daß sie dann an derursprünglichen Stammesgemeinschaft der Deutschen mitebenso großer Wärme und Energie hängen werden, wiejetzt diejenige Anhänglichkeit ist, die die Herren in einemso vortrefflich geläufigen Deutsch hier für Frankreich zuTage legen. (Heiterkeit.) Auch das hat mir zur Genugthu-ung gereicht, daß die Ausbildung in der deutschen Spracheund in der deutschen Rhetorik doch nicht so zurückgebliebenist, wie man es wohl nach dem ersten Antrag und nachdem ersten stammelnden Versuch, sich im heimatlichenIdiom hier zu bewegen, hätte fürchten können. (Heiter-keit.) Wir haben den Belagerungszustand, wenn Sie esso nennen wollen, die Ausnahmegesetze ja gar nicht ein-geführt, wir fanden ihn vor und haben ihn gemildert,vermindert und unter die verantwortliche Zivilverwaltunggebracht. Sie würden mich nicht von der Notwendigkeitentbinden, mich vor Ihnen über die Handhabung desBelagerungszustandes zu verantworten, und darin liegtdoch, glaube ich, eine große Garantie. Ich habe nichtdas Recht, so kurz und ohne weiteres die Beichten desHerrn Oberpräsidenten zu absolvieren — wie einer derRedner sich ausdrückte —, sondern ich muß sie in dieGesamtheit der Erscheinungen, für die ich verantwortlichbin, mit aufnehmen. Das alles wäre ja viel bequemer,wenn ich sagen könnte: ja, der kommandierende General