Die bestgehaßte Persönlichkeit.
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von einem Vertreter dieses Landes in einer so prägnantenWeise angegriffen werde, auch hier darüber Rede zu stehen.
Ich halte es auch für mein Recht, nicht abzuwarten,bis der Moment günstiger ist, um etwa nach sechs Wochenzu sagen, Herrn v. Schorlemers oder Herrn v. Mallinck-rodts damalige Behauptungen waren nicht gegründet,sondern ich muß eben die Gelegenheit nehmen, damit dieUnwahrheit von der Wahrheit noch eingeholt wird, so-weit es möglich ist, — wenn auch nicht alle Zeitungendie Wahrheit aufnehmen, sondern doch die Unwahrheitaufrecht erhalten.
Wenn nun der Herr Vorredner mir noch vorge-worfen hat, daß ich gestern bei einer solchen Tagesord-nung nicht anwesend war, — ja, ich habe nicht die Auf-gabe, in die Materie dieses Gesetzes einzugehen, denn dieVertretung der Staatsregierung ist ja in guten Händen;aber der Herr Vorredner kann sicher sein, wenn auf derTagesordnung nicht die Zivilehe gestanden hätte, sondern:„Verbreitung falscher Thatsachen gegen den Minister-präsidenten", so würde ich gewiß erschienen sein. (GroßeHeiterkeit.)
Und nochmals erwiderte Fürst Bismarck Herrn v. Mallinckrodt:
Ich bedanre, daß die Kampfesart des Herrn Vor-redners mich nötigt, diese unerquickliche Debatte noch umsehr wenige Worte zu verlängern. Ich muß dem HerrnVorredner sagen, daß er sich durch die Art, wie er soebensprach, in die Schußlinie der Vorwürfe, die ich gegenden General Lamarmora erhob, wieder hineinbegeben hat.Der Herr Vorredner hat vorher, nachdem ich mich als eineAutorität, deren Zeugnis, namentlich wenn sie von That-sachen unterstützt ist, doch mindestens ebenso glaubwürdigist, wie die eines in der Fremde erschienenen Buches,