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7 (1888) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche : 1873 - 1875
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Die Enthüllungen Lamarmoras; ungarische Legion rc. 135

der Politik, sondern auch die Kenntnis einer der erstenchristlichen Heilswahrheiten abgeht. (Bravo!)

Der Abgeordnete Windth'vrst fand das, was der Minister-präsident vorgetragen, sehr interessant, fragte den Präsidentenv. Bennigsen aber doch, wie es möglich sei, daß das Haus, in einerSpezialberatung über das Civilehegesetz begriffen, bei einem ganzbestimmten Paragraphen mit einemmale Erörterungen höre, die zudem ganzen Gesetze ohne Beziehungen seien. Fürst Bismarck er-örterte dies:

Ich erlaube mir wiederholt ins Gedächtnis zu rufen,das; ich den Herrn Präsidenten um das Wort bat zueiner persönlichen Bemerkung, und daß vor dem Moment,wo diese Bemerkung gemacht wurde, ich die Absicht hatte,nach Verabredung mit andern für das, was ich zu sagenhatte, einen schicklichen Platz au einer andern Stelle zusuchen; da aber meine Bemerkung wesentlich persönlicherNatur, die Antwort auf ungeheuerliche persönliche An-griffe war, denen ich in meiner Abwesenheit ausgesetztgewesen bin, so hat mich der Umstand, daß ich uner-wartet sah, wie von dort drüben zu einer persönlichenBemerkung das Wort genommen wurde, zu der Bitteveranlaßt, meine persönliche Bemerkung daran zu knüpfen.

Der Abgeordnete Windthorst erachtete diese Rechtfertigungdes Ministerpräsidenten nicht für zutreffend; der hier jetzt am meistenangegriffene Abgeordnete v. Schorlemer sei im Augenblick eben-falls nicht anwesend und könne sich nicht verteidigen, was eineBeschränkung der parlamentarischen Freiheit sei. Fürst Bismarck:

Ich erlaube mir nur, den Herrn Vorredner daraufaufmerksam zu machen, daß ich, als Herr v. Schorlemermich angegriffen hat, ebenfalls nicht anwesend war (Hei-terkeit), und daß er deshalb diese seine Bemerkung zu-nächst gegen seinen Kollegen hätte richten müssen. Der