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7 (1888) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche : 1873 - 1875
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132 Die Landtagssession von 187374.

hatte, die Verhältnisse mit Oesterreich nicht dahin zil trei-ben, daß sie zu unversöhnlichem Zwiespalt führten,eine Ueberzeugung, der ich noch Ausdruck gegeben habe,und zwar bis zu Sr. Apostolischen Majestät hin, in demMomente, da unsre Truppen schon marschierten, da nochhabe ich Vorschläge gemacht, die leicht zu einer Verein-barung hätten führen können,-also ich habe am

Anfänge des Krieges ungarische Anerbietungen zurückge-wiesen, und erst in dem Moment, als nach der Schlachtbei Sadowa der Kaiser Napoleon telegraphisch seine Ein-mischung in Aussicht stellte, da habe ich mir gesagt: ichhabe meinem Lande gegenüber nicht mehr das Recht, irgendein Mittel der Verteidigung und Kriegführung, welcheskriegsrechtlich vollständig zulässig ist, zu verschmähen, daich es nicht darauf ankommen lassen wollte, daß unsreErfolge durch das Erscheinen Frankreichs auf der Bühnewieder in Zweifel gestellt würden; wenn Frankreich auchdamals sehr wenig Truppen hatte, so hätte doch ein ge-ringer Zusatz von französischen Truppen damals hinge-reicht, um aus den zahlreichen süddeutschen Trnppen-massen, die ein sehr gutes, aber nicht organisiertes Ma-terial darstellten, eine recht tüchtige Armee zu machen,die uns sofort in die Lage gebracht hätte, Berlin zudecken und alle unsre Erfolge in Oesterreich aufzugeben.

Damals also habe ich in einem Akt der Not-wehr die Bildung dieser Legion nicht gemacht, son-dern ermächtigt..

Was liegt nun darin Revolutionäres? Ich möchteeinmal die Frage oder Erwägung des gestrigen HerrnRedners umkehren. Wenn mir nun mit einem mieder-erstarkten Frankreich im Kriege wären und die Hetzereiender süddeutschen Blätter fortdauerten, welche dieselbe Sache,