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7 (1888) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche : 1873 - 1875
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Weitere persönliche Auseinandersetzungen. 105

daß der Ton der Leidenschaftlichkeit und Gereiztheit, inwelchem er eben zn mir sprach, mit seinen gewöhnlichensonstigen Gewohnheiten im Widerspruche stände. Ich habemich eines ähnlichen Tones, wie er, nicht bedient, ich habenur mit einer berechtigten Entrüstung mein Recht alsDeutscher wahrgenommen gegenüber einer Andeutung,die mich nach meinem Eindruck von dem BegriffeVolk"ausschloß. Ich muß auch dem Herrn Vorredner in dieserBeziehung erwidern, daß auch die Ne gierungen zumVolke gehören, aus dem Volke hervorgeheu, und indas Volk zurückkehren, und daß er kein Recht hat, sichin dieser Beziehung im Gegensatz zur Regierung eine be-sondere Volksvertretung beizulegen. Im Grunde waruni so weniger Motiv für den Herrn Vorredner, niir denVorwurf der Gereiztheit zu machen, als er nicht bloßseine Person gegen den Ausschluß aus dem Volkstumzu wahren hatte, sondern seinen Insinuationen gegen micheine möglichst scharfe Färbung kränkender Worte gab,als hätte ich mich in gewissen insidiösen Wortenver-schanzt" hinter ich weiß nicht hinter welche Be-hauptung, als hätte ich Versprechen gegeben, die ich nach-her nicht gehalten hätte.

Das alles führe ich nicht an, um es zu widerlegen,sondern um den Herrn Vorredner, wenn er von Gereizt-heit und Leidenschaftlichkeit spricht, doch zunächst an denBalken im eignen Auge zu erinnern. Aber ich habe ge-rade, um den Bundesrat, voir dem ich geglaubt habe, erwürde schneller arbeiten, gegen den Vorwurf der Lang-samkeit zu rechtfertigen, die Motive angeführt, wie manzu dem Glauben gekommen war, diese Sache würde nunnicht mehr zur Beratung kommen. Einen weiteren Zweckhatte ich bei meiner Aeußerung ich habe das schon