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7 (1888) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche : 1873 - 1875
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Die Neichstagssesston von 1873.

Plaidoyers habe ich geltend gemacht, daß auch gewisseandre gesetzgeberische Anträge, die in den Kreisen, welchedarüber zu entscheiden haben, weniger ansprechen, wahr-scheinlich bei dieser Gelegenheit auch nicht mehr zur Sprachekommen würden, und ich muß hier nur sagen, daß ichmich darin geirrt habe. Diese offene Erklärung war ichschuldig, um mir den Glauben da zu erhalten, wo ichseiner bedarf. Wie ich in die Lage gebracht worden bin,etwas zu glauben, was sich nicht bestätigt hat, will ichwegen Personalien, auf die ich dabei zurückgreifen müßte,nicht weiter erörtern.

Wenn die Herren übrigens das Bedürfnis haben,in diese Diskussion einzutreten, so sollen sie doch nichtglauben, daß wir sie scheuen, im Gegenteil, wir habendas Bedürfnis, daß die Angelegenheit mit Sachkundedebattiert wird. Ich habe die Kommission des Bundes-rats entschuldigen wollen mit dem, was ich sagte, daßsie in der Meinung, die Sache würde nicht mehr zurBeratung kommen, vielleicht nicht so rasch und anstrengendgearbeitet hat, wie ich damals voranssetzte, damals, alsdie Delegiertenberatungen noch nicht stattgefunden hatten,und es ist bedauerlich für unsre Verständigung über dieseThemata, wenn sich aus solcher Klarlegung der Situation,die sich, glaube ich, ganz ohne Leidenschaft und Empfind-lichkeit machen konnte, schließlich eine sich prinzipiell zn-spitzende Debatte entspinnt, die am Schluß eines Reichs-tags, der mit den verbündeten Regierungen in einerdankenswerten Einigkeit gegangen ist, der meines Er-achtens beim Schluß auch den Wählern gegenüber denEindruck hinterlassen wird, daß ihm die Ausbildung derReichsverhältnisse im Einklang mit den verbündeten Re-gierungen, die doch davon unzertrennlich sind, vor allen