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7 (1888) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche : 1873 - 1875
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Wer ist das Volk?

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Ich habe lange in Zeiten gelebt, wo jeder, der etwasvorzubringen hatte, was gerade seiner Stellung, seinemBedürfnis, seinen politischen Ansichten entsprach, sich aus-schließlich die Stellung als Volksvertreter und als Volkvindicierte. Volksvertreter sind alle Herren, diehier sitzen, und zum Volke gehören wir alle,ich habe auch Volksrechte, zum Volke gehörtauch Se. Majestät der Kaiser; wir alle sinddas Volk, nicht die Herren, die gewisse alte,traditionell liberal genannte und nicht im-mer liberal seiende Ansprüche vertreten.Das verbitte ich mir, den Namen Volk zu mo-nopolisieren und mich davon auszuschlieszen!(Große Unruhe links.)

Was die Sache selbst anbelangt, so habe ich michnur darüber beklagt, daß ich durch den Glauben, denich den Mitteilungen schenkte, die mir aus den Verhand-lungen der Delegierten gemacht wurden, dazu veranlaßtgewesen bin, Sr. Majestät dem Kaiser Dinge mitzuteilen,die sich erfahrungsmäßig nicht bestätigt haben. Es istbekannt, daß von seiten der verbündeten Regierungenund namentlich von seiten des Kaiserlichen Bundesfeld-herrn ein sehr hoher Wert auf das Zustandekommen derMilitärgesetze noch in dieser Session gelegt wurde, unddaß es nicht leicht war, die maßgebenden Ansichten mitdem Gedanken zu versöhnen, daß es in dieser Sessionnicht mehr thunlich sein würde, ohne dem Reichstageine Ueberarbeit zuzumuten oder ihn in die peinliche Lagezu versetzen, wegen Beschlußunsähigkeit seine Sitzungenzu schließen. Ich habe plaidiert, daß es nicht im Interesseder verbündeten Negierungen wäre, den Reichstag in eineso peinliche Lage zu bringen. Zur Unterstützung meines