Der Diktaturparagraph und die ultramontane Partei. 33
winden, vor allen Dingen aber dafür zu sorgen, daß sieuns die materielle Sicherheit Deutschlands nicht schädigen.Denn nicht aus Besitzsucht nach Land und Leuten, auchnicht aus dem berechtigten Gefühl, altes Unrecht sühnenzu wollen, was uns vor zweihundert Jahren geschehenist, sondern in der bittern Notwendigkeit, uns auf weitereAngriffe eines kriegerischen Nachbarn gefaßt machen zumüssen, haben wir die Forderung auf Landabtretung, aufFestungsabtretuug soweit ausgedehnt, wie es geschehen ist,damit wir ein Bollwerk haben, hinter dem wir weitereAngriffe von der Art abhalten können, wie sie seit drei-hundert Jahren jede Generation in Deutschland erlebthat. Ich glaube, unter uns allen ist niemand, dessenBorfahren nicht in jeder Generation seit dreihundertJahren in der Lage gewesen wären, mit Frankreich zufechten, wenn sie überhaupt Soldaten waren. Also ledig-lich die Rücksicht auf unsre Sicherheit hat uns geleitet,eine Rücksicht, die um so berechtigter ist, als Frankreichin der Regel bei seinen Angriffen in Deutschland beidessen früherer Zerrissenheit Bundesgenossen gefunden hatund dadurch stärker geworden ist und die Abwehr schwerer.Unsre Aufgabe wird uns außerdem aber wesentlich er-schwert durch die Einwirkung derjenigen Elemente, dieauch auf andern Gebieten des Reichs, wo die Aufgabeder Regierung minder schwierig, minder gefährlich, dieFolgen minder verhängnisvoll sein können, uns doch andem vollen Bewußtsein des inneren Friedens gehindert,die konfessionelle und andre Spaltungen unter uns ber-vorgerufen haben. Es ist ja nichts Neues, wenn mandie Waffen und Mittel schildert, mit denen diese Elementeeiner Negierung, die nicht nach ihrem Herzen ist, einerakatholischen Negierung, das Regieren katholischer Unter-
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