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Cevennen.
cinas bis zu 1718 ru erheben, u. weiter nach S.mit dem Mt. Laigouat (1567 m hoch). Ein östl.Ausläufer dieses Abschnittes zieht sich zwischen He-rault u. Vidourle hin u. hat im Sumeue-Berge eineHöhe von 1200 m. Von den Mts. de la Lozereaus erstreckt sich in nordwestl. Rilbtung zwischenLot u. Truyere die Aubrac-Kette, die eine mittlereHöhe von 857—975 in hat; sie ist größtentheils gra-nitisch, zum Theil ein wildes Basaltgebirg. Fernergeht von den Mts. de la Lozere die Cansse deSeverac ans, die sich in wesil. Richtung zwischenTain u. Lot hinzieht. Südl. vom Mt. Laigonatbeginnen die südl. C. u. ziehen unter verschie-denen Einzelnamen nach SW. Vom Mont Lai-gonat bis zur Quelle der Orb werden sie Mts.Garrignes genannt. Dieser etwa 50 km lange,rauhe, gewundene, im Pie Montant 1040 mHöhe erreichende Gebirgszug sendet nach S.zwischen Orb u. Herault das im Mittel 990 mhohe, schroffe, von tiefen Thälern eingeschnitteneEscandorgue-Gebirg ab u. verläuft nach W. indie Plateaux des Causses, von denen die Canssede Larzac eine der wichtigsten ist. Auf die MontsGarrignes folgt, wie diese südwestl. streichend, das25 km lange Gebirg der Orb bis zur Quelledes Agont, wo die bis zur Quelle des Jaur ingleicher Richtung weiter sich erstreckende, etwa 40km lange u. durchschnittlich 600 bis 700 m hoheKette der Monts Espinous beginnt. Von derQuelle des Jaur endlich streichen fast ganz vonO. nach W. die ungefähr 60 km langen Mon-tagnes noires (mittlere Höhe 580 m u. Montalet1250 m), die als niedrige, unfruchtbare Hüzrlam Canal du Midi enden.
Bon der Hauptkette der C., etwas südl. vomGer-bier de Joncs, zweigt sich eine fast 200 km langeGebirgskette ab, die, in nordnordwestl. Richtungzwischen Loire u. Allier hinziehend, sich bis in dieNähe von la Palisse erstreckt. Der südliche Theilderselben heißt die Mts. Velay, der nördliche dieMts. Forez. Diese haben, wie die Mts. Velay,eine mittlere Höhe von 1000 m und bilden einesteile, bewaldete Kette, mit theils nackten, theilsmit Gebüsch bedeckten Gipfeln; höchster Gipfel St.Pierre-sur-Haute 1634 m, der Puy de Monton-celle 1290 m, nördl. vom vorigen. An der Quelleder Dore zweigt sich von dem Forez-Gebirge einniedriger Hügelzug ab, der unter dem NamenDore-Gebirge', wesil. von der Hauptkette, zwischenDore u. Allier nach N. zieht. Die nördl. Fort-setzung der Mts. Forez, vom Puy de Montoncellean, sind die Mts. de la Madelaine, welche, durch-schnittlich 850 m hoch, sich in der Nähe von LaPalisse in den Ebenen von Bourbonnais verlieren.Von den westl. Belay-Bergen geht eine stark bewaldete Gebirgskette aus, Mts. de la Margeridegenannt, die sich ungefähr 100 km weit zwischender Trnybre u. dem Allier nach NW. hin erstrecktu. die C. mit dem Gebirge von Auvergne verbin-det; höchster Gipfel der Mt. Randon 1553 w.
Das Gebirg von Auvergne reicht von demThal der Truyere im S. bis zu den Quellender Dordogne und der Sioule im N. u. von demThal des Allier im O. bis zu dem der Dordogneim W. Es erhebt sich auf einem 975 m hohenPlateau u. ist durchaus vulcanischen Ursprunges.
Überall sieht man Schlackenlager, Lavamassen,verschiedenartig gestaltete Basalte u. kleine ring-förmige Kraterseen. Die kegel- u. kuppenförmigenGipfel sind entweder in dichten Haufen gruppen-weise zusammengestellt, oder stehen isolirt, mit Hoch-flächen wechselnd, die theils nackt u. öde, theils mitHeidekraut, theils mit Weiden bedeckt sind. Reichan wilden und malerischen Gegenden, an engen,schauerlichen Felsenthälern, die von wild lobenden,oft schöne Wasserfälle bildenden Bergströmen durch,braust werden, reich ferner an Heilquellen, ist eszugleich die kälteste u. unfruchtbarste Landschaft desinneren Frankreich, den heftigsten Stürmen aus-gesetzt u. mehr als die Hälfte des Jahres mirSchnee bedeckt; im Dep. Cantal (s. d.) jedoch mitstarker Viehzucht. Das Gebirg zerfällt in dreiGruppen; im S. die Gruppe des Cantal, in derMitte die des Mont Dore u. im N. die des Puyde Dome. Erstere erstreckt sich von der Truydre60 km weit nach N. bis zur Stadt Condat u.ebenso weit von O. nach W. von St. Flourbis Anrillac. Der Cantal bildet eine Felseu-masse, von der zahlreiche Verzweigungen sternförmignach allen Richtungen hin ausgehen. Der Plombdu Cantal, 1858 w hoch, kann bequem erstiegenwerden. Den Cantal in einem Halbkreise vonO. nach W. umgebend, liegen nördl. von demselbender Puy de Grwu 1735 m, Col de Cabres 1670m n. Puy Mary 1786 (n. A. 1660) m. Nördl.vom Cantal liegt die Gruppe des Mont Dore.
Der Gipsel des Mt. Dore, der kegelförmige Puyde Sancy oder Pic de la Croix, ist 1886 m hoch(relative Höhe 837 m), der höchste Gipfel imInnern Frankreichs. Ihn umgeben außer vielenanderen folgende Gipfel: der Cezallier 1452 w,der Puy Ferrand 1864 m n. der Puy del'Aignillier 1848 m. Die dritte Gruppe, diedes Puy de Dome, erstreckt sich etwa 30 km weitvon SW. nach NO. u. besteht aus 64 erloschenenVnlcanen, deren Krater fast alle noch erhaltensind; in der Mitte derselben der Puy de Domemit seinen beiden Gipfeln (dem großen u. demkleinen Puy), von denen der große 1465 m hochist; südöstlich davon der Puy de Nadailhat, imNW. desselben derPuy de Lome; nördlicher nochliegen der Puy de Pariou, der Grand Sarcouyu. der Puy de la Nngdre. j
Nach N., W. u. S. geht das Gebirg vonAuvergne mit den 450 bis 580 m hohen Vor-terrassen vonBourbonnais, Limousin n. Rouerguezu den dasselbe umgebenden Tiefebenen über.
Nach N. senkt sich allmählich, ein 390 bis 490 whohes Hügelland bildend, die Vorterrasse vonBourbonnais zwischen dem unteren Allier u. demoberen Cher zur Tiefebene der Loire. Nach W.breitet sich die Vorterrasse von Limousin aus; sieist die bedeutendste, hat einen wirklichen Gebirgs- gcharakter u. sendet mehrere Bergzllge zwischen die ,!Flüsse Cher, Crense, Vienne n. Dordogne. Ander Quelle der Vienne u. Crense liegt der Kno-tenpunkt derselben, der 1364 m hohe Odouze,von dem die langgestreckten, meist bewaldeten Berg-züge mit 975 m hohen Gipfeln ausgehen. Zwi- lschen diesen Bergzügen liegen 250 bis 400 mhohe, wohlangebaute Hochflächen u. liebliche Thä-ler, aus denen sich einzelne Berge erheben, u. a. ^